Seniorenpark in Dresden

Bautenstand

09.06.20

Decke 1. Obergeschoss

11.06.20

Wände 2. OG

25.06.20

Decke 2. Obergeschoss

02.07.20

nde 3. OG

09.07.20

Wände 3. OG

02.07.20

nde 3. OG

30.07.20

Wände DG

04.09.20

Richtfest

15.09.20

Blick in den Innenhof

Grundrisse

Baubeschreibung

1. Allgemeines

1.1. Kurzbeschreibung des Vorhabens

In zentrumsnaher, urbaner Lage von Dresden errichtet die IWS Löbtau GmbH (kurz IWS oder Bauträger) ein modernes, seniorengerechtes und seniorenfreundliches Wohnensemble mit einem parkähnlichen Garten im Innenhof und einer Tiefgarage. Jede Wohnung verfügt über einen Balkon oder im Erdgeschoss über eine Terrasse oder Balkon. Insgesamt entstehen 61 Eigentums-Wohneinheiten über 3 Gebäude verteilt, wobei 2 Gebäude mit einem Glasbau verbunden sind und ein barrierefreier Zugang über 2 Fahrstühle gewährleistet ist. Das Einzelgebäude des Ensembles wird auch über einen Fahrstuhl verfügen. Die Wohnanlage erhält ein gemeinsames Untergeschoss, in welchem sich neben Lager, Technik-, und Müllräumen auch zwei Wannenbäder befinden. Es gibt Abstellräume für Fahrräder und Rollstühle sowie 28 Pkw-Stellplätze. Einer der Pkw-Stellplätze wird für kleinere Elektromobile oder Car-Sharing vorgehalten. Alle Pkw-Stellplätze sind für die Erweiterung um eine E-Lademöglichkeit vorbereitet. Im Untergeschoss ist jeder Wohnung eine kleine Abstellfläche zugeteilt. Die Wohnanlage wurde unter dem Gesichtspunkt ausreichender Bewegungsfreiheit für mobilitätseingeschränkte Personen konzipiert. So sind alle Wohnungen, Gemeinschaftsräume und der Außenbereich schwellenlos erreichbar. Erhöhte Türbreiten von mindestens 90 cm sichern eine barrierefreie Durchquerung. Sämtliche Räume der Wohnungen sind schwellenlos erreichbar. In allen Wohnungen werden Mindestbewegungsflächen von 120 cm x 120 cm, in den Wohnungen 2, 7, 12 und 17 von 150 cm x 150 cm vorgehalten. Dies gilt für Wohn-, und Schlafräume sowie Küchenbereiche und Bäder der Wohnungen. Die Gebäude erhalten 4 Vollgeschosse und ein Staffel- bzw. Dachgeschoss. Ein parkähnlicher Gemeinschaftsgarten verbindet das Ensemble im Inneren. Ein gestalteter Weg, eine Wasserfläche mit Wasserspiel und zahlreiche Sitzmöglichkeiten strukturieren diesen Außenbereich und stehen den Bewohnern zur Verfügung. Direkter Gartenzugang erfolgt über einen Gemeinschaftsraum sowie die zugehörige Gemeinschaftsterrasse oder den gartenseitigen Eingangsbereich. Die Gebäude werden in massiver Bauweise schlüsselfertig samt Außenanlagen hergestellt.

1.2. Grundlagen der Bauausführung

Die Baumaßnahmen werden entsprechend der Statik, den Fachplanungen, der Ausführungsplanung des Architekten und nach den anerkannten Regeln und Richtlinien der Bautechnik ausgeführt. Berechnungen für Schall- und Wärmeschutz sowie ein Brandschutzkonzept werden erstellt, die u. a. als Grundlage für die Planung und Ausführung dienen. Es gelten die Energieeinsparverordnung neuester Fassung (EnEV 2014) mit den für Bauanträge ab 01.01.2016 geltenden Neuerungen sowie die aktuelle Schallschutznorm. Die haustechnischen Installationen und die zugehörigen Leitungsführungen werden nach dem heutigen Stand der Technik sowie den anzuwendenden Normen und Richtlinien wie VDE, VDI usw. geplant und ausgeführt.

1.3. Planung

Die sorgfältige Planung der Wohnungsgrundrisse und die Materialauswahl erfolgt seniorengerecht. Daher empfehlen sich bei diesem stimmigen Konzept keine Planungsänderungen. Die IWS steht den Erwerbern für Erläuterungen und Beratungen zur Verfügung.

1.4. Wohnungsabmessungen

In Planzeichnungen angegebene Maße sind ZirkaRohbaumaße. Raummaße, Wandstärken und Ähnliches können sich bei Erfordernis u. a. durch Vorgaben von Haustechnik- und Statikplanung nachträglich ändern. Maßangaben aus den Plänen können aufgrund der Toleranzen im Hochbau nicht garantiert werden und sind daher generell am Bauwerk zu entnehmen.

1.5. Ausführungsplanung, Fachplaner, Projektbetreuung, Bauüberwachung

Die Beauftragung der Ausführungsplanung samt den damit verbundenen Kosten obliegt dem Bauträger. Diese Leistungen umfassen sowohl die Erstellung der Ausführungsplanung seitens des Architekten als auch die bautechnischen Nachweise der Statik samt Statikprüfung, des Brandschutzes samt Brandschutzprüfung, die Nachweise bezüglich Schall- und Wärmeschutzes als auch die Haustechnikplanung. Während der Bauphase betreut und koordiniert die IWS die beteiligten Planer und Fachplaner und überwacht gemeinsam mit ihnen die Errichtung des Bauvorhabens. Darüber hinaus erfolgt eine stetige externe Qualitätskontrolle während der Bauzeit (sh. Pkt. 26).


2. Erdarbeiten / Entwässerungskanalarbeiten

Zu den Erdarbeiten gehören: Abtragung des Oberbodens, Entfernen etwaiger Flächenbefestigungen, Herstellung der Baugrube, Abtransport überschüssigen Erdaushubs bzw. Zulieferung fehlender Erdbau- stoffe, Sicherung der Nachbarbebauung, notwendige Verbauarbeiten (Verbau kann ggf. teilweise im Boden verbleiben) Grob- und Feinplanie, Verfüllen und Verdichten der Baugrube sowie Aushub der Gräben für Ver- und Entsorgungsleitungen. Erdarbeiten werden auf Grundlage eines geologischen Bodengutachtens und der statischen Berechnungen durchgeführt. Die Herstellung der Entwässerungsleitungen erfolgt nach den Entwässerungsplänen, den Bestimmungen und Auflagen der Baubehörden und der Stadtentwässerung Dresden. Entwässerungsgrundleitungen werden aus KG-Rohren ausgeführt. Rohrdurchführungen werden fachgerecht abgedichtet. Eventuell unterhalb der Rückstauebene befindliche Ableitungen werden über eine Schmutzwasserhebeanlage entwässert.


3. Rohbauarbeiten

3.1. Gründungen

Die unterkellerten Gebäude bzw. die Tiefgarage ruhen auf notwendigen Einzel-/ Streifen- oder Plattenfundamenten aus Stahlbeton. Die erforderliche Gründung bzw. Gründungstiefe ergibt sich aus geologischem Bodengrundgutachten, zugehöriger geotechnisch- statischer Berechnung sowie Vorgaben zur Betongüte.

3.2. Untergeschoss mit Tiefgarage

Untergeschoss bzw. Tiefgarage verbinden die Gebäude. Umfassungswände des Untergeschosses werden aus Stahlbeton hergestellt. Das Untergeschoss erhält Stahlbetonstützen und -Unterzüge gemäß statischer Berechnung. Tragende Innenwände des Untergeschosses werden je nach statischer Beanspruchung als Kalksandstein-Mauerwerk oder in Stahlbetonbauweise ausgeführt. Die Auswahl der Materialien für sonstige, nicht tragende Innenwände liegt im Ermessen der IWS nach Vorgabe des Architekten.

3.3. Geschossdecken

Geschossdecken – auch die Decke über dem Staffelgeschoss – werden gemäß den statischen Berechnungen aus Stahlbeton hergestellt. Somit sind hohe Feuerwiderstandsdauer und guter Schallschutz gegeben.

3.4. Innen- und Außenwände

Außenwände sowie tragende Innenwände werden in Kalksandstein-Mauerwerk, Schalsteinen oder Ortbeton-, Halbfertigteil- oder Fertigteilbauweise ausgeführt. Wandstärke und Aufbau der jeweiligen Wand ergeben sich aus den Forderungen der Statik sowie den Schall- und Wärmeschutzberechnungen.

3.5. Wohnungsabschlusswände

Wohnungsabschlusswände werden aus Kalksandstein oder Stahlbeton gemäß statischer Berechnung und Schallschutznachweis erstellt. Der Schalldämmwert bei Wohnungsabschlusswänden entspricht den gesetzlichen Anforderungen.

3.6. Sonstige Mauer- und Betonarbeiten, Treppenanlagen

Massivtreppen, Aufzugsschächte und sonstige gemauerten oder betonierten Bauteile werden entsprechend einschlägiger technischer Bestimmungen und Anforderungen der Statik errichtet. Die Innen-Treppenanlagen werden mit Stahlbetonfertigteilen als Sichtbeton ausgeführt und mit geeigneten elastischen Lagern schalltechnisch entkoppelt.


4. Fassaden / Außenwände

Erdberührte Außenwandbereiche erhalten eine fachgerechte Feuchtigkeitsabdichtung.
Die Ausführung des Wärmeschutzes der Außenwände erfolgt entsprechend eines speziell für das Bauvorhaben erstellten Wärmeschutznachweises, der auf Grundlage der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV 2014 mit Neuerungen 2016) sowie den einschlägigen Normen von einem qualifizierten Fachingenieur bzw. Energieberater erstellt wird. Fassaden erhalten ein Wärmedämmverbundsystem mit mineralischer Dämmung, Armierungsschicht nach Hersteller-Systemvorgabe und Oberputz als Edelputz gemäß Farbkonzept. Die farbliche Gestaltung der Fassaden erfolgt in Abstimmung mit Architekt und den Baubehörden.


5. Balkone / Loggien / Dachterrasse / Terrassen EG

Balkone werden aus Stahlbeton ausgeführt und thermisch getrennt montiert. Zugänge zu den Balkonen, den Terrassen im EG und der Dachterrasse sind niedrigschwellig (mit max. 20 mm Höhendifferenz) überfahrbar. Zur Erreichung dieser Zielsetzung sind Abweichungen von den Fachregeln für Dächer und Abdichtungen, soweit technisch erforderlich, als Sonderkonstruktion z. B. in Form eines außen liegenden Entwässerungsrostes zur Ableitung anfallenden Niederschlagswassers zulässig.
Balkone, Loggien und Dachterrassen erhalten einen aufgestelzten Belag aus Steinzeugplatten mit offenen Fugen. Terrassen der EG-Wohnungen erhalten als Belag Betonwerksteinplatten mit offenen Fugen. Absturzsicherungen von Balkonen, Loggien und der Dachterrasse werden als Stahlkonstruktionen oder massive Brüstungen mit aufgesetztem Handlauf errichtet.


6. Dachdeckung / Flachdachabdichtungen / Klempnerarbeiten

6.1. Flachdachabdichtungen

Flachdächer und Dachterrassen werden mit Bitumen- oder Kunststoffabdichtungen gemäß den anerkannten Regeln der Technik ausgeführt.

6.2. Klempnerarbeiten

Dach- und Terrassenentwässerungen werden wo möglich außen liegend mit Titanzinkrohren ausgeführt – alternativ mit LORO-System in der Dämmebene. Brüstungs- und Attikaabdeckungen werden aus pulverbeschichtetem Aluminium ausgeführt.


7. Fenster / Verschattung / Türen

7.1. Fenster und Fenstertüren

Diese werden entsprechend Ausführungsplanung eingebaut. Die Fensterelemente werden als zweifarbige Kunststofffenster innen weiß, außen farbig, mit Isolierverglasung gemäß Wärmeschutznachweis nach EnEV ausgeführt. Für den gesunden Luftaustausch sorgt ein zugelassenes Zuluftsystem im Fensterelement. Fensterelemente in Wohnungen erhalten jeweils mindestens einen Dreh-Kipp-Flügel, Beschläge zur Einhandbedienung und Griffoliven aus Edelstahl. Bodentiefe Fensterelemente erhalten Absturzsicherungen gemäß Sächsischer Bauordnung. Zusätzlich werden im Rahmen eines Sicherheitskonzeptes die Fenster und Fenstertüren im Erdgeschoss in der Sicherheitsklasse RC 2 ausgeführt. Ferner erhalten alle Fenster und Fenstertüren der Wohneinheiten im EG abschließbare Fensteroliven. Fenstertüren von Balkonen, Loggien, EG- und DachTerrassen erhalten außen einen kleinen Griff.

7.2. Fensterbänke

Außenfensterbänke werden aus Blechen mit Tropfkante erstellt. Innenfensterbänke (außer Bäder) bei nicht bodentiefen Fenstern werden in Naturstein ausgeführt.

7.3. Verschattung

Wohnungsfenster und -fenstertüren im EG erhalten elektrisch angetriebene Rollläden, Farbe gemäß Architektenvorgabe, was dem Wärme-, Schall-, Sichtschutz dient. Fenster und Fenstertüren in den Obergeschossen erhalten elektrisch angetriebene Sonnenschutzelemente als Sichtschutz und zur Verschattung, Farbe gemäß Architektenvorgabe. Die Glasfassaden des Verbindungstraktes im Haus Gröbelstraße erhalten außen Verschattungselemente als Lamellen-Raffstores.

7.4. Wohnungseingangstüren

Wohnungseingangstüren, Durchgangshöhe ca. 2,08 m, werden mit Türblatt aus Vollspanplatten-Mittellage und farblich endbehandelten Stahlumfassungszargen ausgeführt. Farbton innen ist weiß und außen nach Farbkonzept des Architekten. Die Türen erfüllen die einschlägigen Anforderungen für Einbruch-, Schall- und Wärmeschutz. Vorgaben des Brandschutzprüfers werden berücksichtigt. Sie erhalten ein mechanisches Schließsystem, Dreifachverriegelung, Aushebelschutz, Türspion und Bodenabsenkdichtung und sind dicht- und selbstschließend mit Obentürschließer.

7.5. Innentüren Wohnungen

Innentüren der Wohneinheiten, Durchgangshöhe ca. 2,08 m, werden als weiße Zimmertüren ausgeführt mit Türblatt aus Röhrenspanplatten, Türbeschlägen in Edelstahl und Holzumfassungszarge. Jeweilige Breite und Aufschlagrichtung ergeben sich aus den vorgesehenen Raumnutzungen sowie der entsprechenden Ausführungsplanung. Räume mit WC erhalten ein WC-Schloß. Alle Wohnungen mit separatem Flur erhalten zum Raum „Wohnen“ (Wohn/Koch/Essbereich) eine Türe mit Glastürblatt oder Türblatt mit Glasausschnitt.

7.6. Innentüren Untergeschoss

Die Innentüren im Kellergeschoss und im Bereich der Tiefgarage werden als Stahlblechtüren, Höhe ca. 2,10 m, mit Kunststoff-Drückergarnituren ausgeführt. Entsprechend Brandschutzplanung werden Türen bei Bedarf als T-30 oder T-90-Brandschutztüren eingebaut. Fluchttüren erhalten Panik-Beschläge.

7.7. Hauseingangstüren

Die gestalterische und farbliche Ausführung der Alu- minium-Haustürelemente mit Edelstahlbeschlägen werden vom Architekten festgelegt. Der Einbau erfolgt unter Einhaltung der gültigen EnEV. Türen im öffentlichen Bereich werden mit automatischen Türöffnern versehen oder stehen mit Freilauftürschließern offen und schließen im Brandfall selbständig.

7.8. Türschließanlage/ Türöffnungsanlage

Die Gebäudeanlage wird mit einem elektronischen Schließsystem ausgestattet. Dieses umfasst die Hauseingangs-, Kellerabstellraum-, Wannenbad-, Rollstuhlraum-, Fahrradraum-, Müllraum-, Grundstückszugangs- und notwendige abzuschließende Durchgangs- und Kellertüren sowie das Garagentor. Wohnungseingangstüren erhalten ein mechanisches Schließsystem. Jede Wohnung erhält sechs Schlüssel für die Wohnungseingangstür, drei Zugangselemente (Chip o. ä.) für das elektronische Schließsystem, Innentürschlüssel jeweils 1-fach, alle anderen Schlüssel je 2-fach. Türöffnungssysteme mit elektrischem Taster werden mindestens an den Haus- und Grundstückszugängen vorgesehen.


8. Hauseingangsbereiche / Treppenhäuser / Aufzüge

8.1. Hauseingangsbereiche und Treppenhäuser

Hauseingänge erhalten großzügige Verglasungen. Video-Gegensprech- sowie Briefkastenanlagen werden in die Fassade am Haus Gröbelstraße und in der Grundstückseinfriedung an der Reisewitzer Straße, eine Video-Gegensprechanlage in der Einfriedung am Zugang Schillingstraße integriert. Zu beiden Gebäuden besteht barrierefreie Zugangsmöglichkeit (mit max. 20 mm Höhendifferenz). Fußböden von Hauseingangsbereichen, Treppenpodesten, Treppenläufen sowie Aufzügen erhalten hochwertigen Feinsteinzeug-, Betonwerkstein- oder Natursteinbelag. An Eingängen wird innenseitig eine Schmutzfangmatte integriert. Treppengeländer werden mit farbig lackiertem Stahl ausgeführt. Handläufe sind aus Edelstahl oder hochwertigem Hartholz. Zur Ermöglichung einer später von der WEG gewünschten Videoüberwachung der Hauseingangsbereiche, der Tiefgaragenzufahrt und der Gemeinschaftsflächen werden Vorkehrungen in Form einer Vorinstallation von Datenkabeln im Cat-7 Standard vorgenommen.

8.2. Aufzüge

Alle Geschosse vom Keller- bis zum Staffelgeschoss sind an krankentragegerechte Aufzugsanlagen angebunden. Somit sind schwellenloses Erreichen der jeweiligen Wohneinheiten, Kellerräume und Tiefgaragenstellplätze möglich. Aufzüge werden gemäß Ausführungsplanung angeordnet und bieten bei leisem Betrieb hohen Fahrkomfort. Kabinen erhalten Wandverkleidungen mit integriertem Bedienelement, Etagenanzeige und Sprachansage, Handlauf und Spiegel. Kabinentüren und Schachttüren sind aus Edelstahl oder allseitig farbig beschichtetem Stahl. Sie öffnen mit lichter Breite von mindestens 0,90 m.


9. Kellerabstellräume / Fahrradabstellräume / Wäschetrockenräume

Kellerfußböden werden beschichtet.

9.1. Kellerabstellflächen

Zu jeder Wohnung gehört eine kleine markierte Abstellfläche in einem der Kellerabstellräume zum Aufstellen eines Schrankes.

9.2. Fahrradabstellräume

Im Kellergeschoss finden sich neben Abstellmöglichkeiten für Gästefahrräder 5 Fahrradräume mit Einzelstellplätzen, welche optional jeweils mit einem Fahrrad-Doppelparksystem ausgestattet werden können.


10. Tiefgarage

Die Tiefgarage wird entsprechend der Ausführungsplanung erstellt, wobei die Zufahrt durch ein elektromotorisch betriebenes Sektionaltor und Kleintierschutz verschlossen wird. Die Schließvorrichtung des Tiefgaragentores stellt durch elektronische Fernbedienung, Zugseil innen, Lichtschranken- und Zeitschaltsystem o.ä. sicher, dass Nutzer der Tiefgarage ihre Fahrzeuge bei Ein- und Ausfahrt nicht verlassen müssen. Zum Lieferumfang gehören zwei FunkHandsender je Stellplatz. Fahrbahn der Zufahrtsrampe und Boden der Tiefgarage werden mit für Tiefgaragen zugelassener Oberfläche versehen. Bei technischer Notwendigkeit wird ein entsprechender Oberflächenschutz aufgebracht. Die für Rampen zulässigen Steigungen werden berücksichtigt und auf ca. 2 m Breite wird eine elektrische Freiflächen-Beheizung zur sicheren Befahrung bei winterlicher Witterung eingebaut. Für das von Pkw abtropfende Wasser werden flache Verdunstungsrinnen angeordnet, zu denen ein leichtes Bodengefälle führt.


11. Trockenbauarbeiten

Nicht tragende Innenwände werden vorzugsweise in Trockenbauweise ausgeführt. Diese Wandkonstruktion besteht beidseitig aus zwei Lagen Gipskartonplatten, die auf einer Unterkonstruktion aus Leichtmetallprofilen befestigt, mit innenliegender Dämmeinlage ausgefüllt und malerfertig in Oberflächenqualität Q3 hergestellt wird. Bereiche, in denen die haustechnischen Installationen eine Vorwandmontage erfordern, werden ebenfalls in Trockenbauweise ausgeführt. Dasselbe gilt für Unterhangdecken, die aufgrund der Leitungsführung der Haustechnik oder des Beleuchtungskonzeptes notwendig sind. 


12. Innenputzarbeiten / Malerarbeiten

12.1. Innenputzarbeiten

Mauerwerkswände in Wohnungen und im Treppenhaus erhalten einen mineralischen Putz mit Oberflächenqualität Q 3.

12.2. Malerarbeiten

Betonwände und -decken sowie verputzte Wände von Wohnräumen und Treppenhäusern werden in Oberflächenqualität Q3 hergestellt. Deckenflächen erhalten soweit notwendig eine Teilspachtelung. Wände und Decken der Wohnungen werden ganzflächig mit Malervlies versehen und erhalten einen zweifachen Dispersionsfarbanstrich in weiß. Wandanstriche in Treppenhäusern erfolgen gemäß Farbkonzept.
Decken- und Wandflächen aller UntergeschossRäume und der Tiefgarage werden als verfugtes Mauerwerk- bzw. Sichtbeton nach Farbkonzept des Architekten in hellem Farbton gestrichen.


13. Estricharbeiten

In den Wohnungen wird schwimmender Estrich zur Trittschalldämmung und Fußbodenheizung nach aktuellem Stand der Technik eingebracht. Der Anschluss an aufgehende Bauteile wird gemäß Vorschrift mit Randdämmstreifen ausgeführt.
Nutzräume im Untergeschoss wie Wannenbad, Lager, Ruheraum, Umkleide/WC/Dusche und angrenzender Flur 2, KG10, Treppenhaus 2, KG und Schleuse 2, KG1 erhalten ebenfalls einen Estrich.


14. Parkett-Bodenbeläge

Böden der Wohnungen erhalten Parkettbelag (Stäbchenparkett Eiche Vollholz, Stärke der Stäbe ca. 8 mm mit geölter oder seidenmatt lackierter Oberfläche nach Wahl des Architekten. Der Belag ist Fußbodenheizungs-tauglich und mehrfach abschleifbar. Für das Parkettmaterial gilt 40,- €/m² (Bruttolistenpreis des Händlers) als vereinbart. Als Sockelleisten kommen am Boden befestigte Eiche-Sockelprofile zum Einsatz. Vorteil dieser Ausführung ist die Vermeidung von unschönen Fugen zum Boden bei einer im Laufe der Zeit unvermeidbaren Estrichabsenkung.


15. Fliesenarbeiten

Bäder und WCs werden an den Wänden entsprechend den funktionalen und gestalterischen Anforderungen mit Fliesen im Format von mind. 30 cm x 60 cm verkleidet. Die Höhe des oberen Fliesen-Abschlusses ergibt sich aus den vorhandenen Gegebenheiten und den verwendeten Fliesen. In der Regel werden im Bereich der Waschbecken und des WCs bis zu einer Höhe von ca. 1,20 m und im Bereich der Dusche bis zu einer Höhe von ca. 2,10 m Wandfliesen angebracht. Böden der Bäder, WCs und Küchen im Gemeinschaftsbereich werden rechtwinklig zur Raumrichtung mit rutschhemmenden Bodenfliesen im Format von mind. 30 cm x 60 cm oder mind. 45 cm x 45 cm nach Architektenvorgabe ausgestattet. Alternativ dazu können in den Bädern Mosaikfliesen zum Einsatz kommen. Sämtliche Fliesenflächen der Wohnungen werden modern und hochwertig nach Gestaltungsvorgabe des Architekten gestaltet.


16. Hausanschlüsse / Verbrauchsmessung / Verteilung / Versorgerverträge / Wartungsverträge

Hausanschlüsse samt Zähleinrichtungen der haustechnischen Medien erfolgen nach den Berechnungen der Fachingenieure bzw. Fachfirmen. Die Anschlüsse für Fernwärme, Strom, Trinkwasser, Telefon/ Internet, TV und Abwasser werden in Abstimmung mit den Ver- und Entsorgungsträgern dimensioniert und neu hergestellt. Zur freien Versorgung mit Telefon-, Internet-, und TV-Signal sowie zur späteren freien Nutzung von

Providerdiensten sind in jeder Wohnung Datenanschlüsse beider verfügbaren Kabelnetzbetreiber, Telekom und Vodafone Kabel Deutschland, vorgesehen. Die elektrischen Hausanschlüsse werden durch die Stadtwerke Dresden (DREWAG) nach Erfordernis und entsprechend geltender Nutzungsverordnung für jeden Hauseingang separat errichtet. An geeigneten, zentralen Stellen des Untergeschosses werden die Stromzähler der Wohnungen separat für jedes Gebäude in Zählerschränken angeordnet. Die Installation der Zähleinrichtungen erfolgt auf Grundlage von Einzelverträgen zwischen Nutzern und Versorgungsträger. Wenn zum Termin der Abnahme der Wohnung der Nutzer noch nicht bekannt ist bzw. von diesem noch kein Vertrag mit einem Energieversorger geschlossen wurde, erfolgt die Übergabe der Wohnung an den Käufer gegebenenfalls ohne Zähleinrichtung. Im Untergeschoss werden notwendige Ver- und Entsorgungsleitungen zur Andienung der Steigstränge zumeist frei liegend installiert. Ver- und Entsorgungs- Steigleitungen werden in geschossübergreifenden Installationsschächten und Wandvorlagen geführt. Die Wohnungen erhalten einen Unterputz-Kommunikationsverteiler mit Revisionstüre. In diesem befinden sich die Zuleitungen für TV, Internet und Telefon. Die Wohnungen werden zum Anschluss von Telefon/ Internet und IP-TV mit entsprechenden Anschlussdosen ausgestattet. Die Nutzung der Telefon- und Internet-/ Fernsehanschlüsse erfolgt über Einzelverträge der Nutzer mit dem Versorger. Die IWS wird vorab für alle notwendigen Versorgungsmedien wie Strom, Fernwärme, Trinkwasser Verträge abschließen, die nach Übergabe der Wohnungen mit sämtlichen Rechten und Pflichten auf die einzelnen Erwerber bzw. die Wohnungseigentümergemeinschaft übertragen werden. Gleiches gilt auch hinsichtlich der abzuschließenden Wartungsverträge für alle technischen Vorrichtungen.


17. Heizungsanlage / Fußbodenheizung

Das Wohngebiet wird mit Fernwärme versorgt, welche somit als Energieträger festgelegt ist. Die Gebäude werden jeweils separat an das Fernwärmenetz angeschlossen. Dies ermöglicht einen ökologischen Betrieb der Heizanlage sowie der Warmwasseraufbereitung. Die Fernwärmeübergabestationen und Fernwärmeregelungen werden in den dafür vorgesehenen Räumen jeweils im Untergeschoss der Gebäude Reisewitzer Straße und Gröbelstraße nach den Auflagen und Anschlussbedingungen des Versorgers und gemäß Wärmebedarfsberechnung ausgelegt und eingebaut. Die IWS wird langfristige Service-/ Miet- oder Leasingverträge über Lieferung von Fernwärme sowie Bereitstellung und Wartung der notwendigen Übergabestationen, usw. mit den Stadtwerken Dresden (DREWAG) abschließen. Die Warmwasserbereitung sowie die Vorhaltung des Warmwassers über Warmwasserspeicher wird zentral je Gebäude gewährleistet. Die Steuerung der Heizungsanlagen erfolgt über zentrale Außentemperaturfühler mit Nachtabsenkung und über dezentrale Raumtemperaturregler. Durch diese Regler ist die Fußbodenheizung je Wohnraum (oder Raumgruppe) individuell einstellbar. Abstellräume und Flure erhalten kein Raumthermostat. Die Dimensionierung der Heizanlagen, der Warmwasserspeicher, der Rohrleitungen aus hochwertigem Verbund- oder Edelstahlrohr sowie der Fußbodenheizungen erfolgt nach Wärmebedarfsberechnung. Bäder in den Wohneinheiten sowie die Wannenbäder im Untergeschoss erhalten zusätzlich zur Fußbodenheizung einen Heizkörper als Handtuchtrockner, welcher parallel an die Fußbodenheizung angeschlossen ist (sh. auch 18.2.). In jeder Wohneinheit befindet sich ein an die zentralen Steigleitungen angeschlossener und in die Wand eingebauter Heizverteilerkasten aus Metall mit weißer Revisionsklappe. Die Treppenhäuser erhalten im Falle der Vorgabe des Fachplaners im Kellergeschoss je einen nicht abschaltbaren Heizkörper.


18. Bäder

18.1. Sanitärelemente in Bädern

Sanitärobjekte werden gemäß Planunterlagen eingebaut. Die darin dargestellte Art und Anordnung der Ausstattung ist jedoch unverbindlich. Änderungen, die den vorgesehenen Zweck gleichermaßen erfüllen und in Übereinstimmung mit dieser Baubeschreibung stehen, bleiben vorbehalten. Namentlich benannte Sanitärausstattungselemente können durch die IWS aufgrund Verfügbarkeit, Technik oder Ästhetik durch gleichwertige Produkte ersetzt werden. Bäder werden mit Sanitärkeramik im Standard der Serie „Connect Air“ der Firma Ideal Standard oder der Serie „Renova Nr. 1 (Plan)“ der Firma Keramag hochwertig ausgestattet:
Waschtisch • Einzel-Waschtisch, mindestens 60 cm breit, mit Überlauf, weiß • Raumsparsiphon, verchromt, unterfahrbar • Waschtisch-Unterschrank mit mindestens einem Auszug und Softclosing, passend unter Einzel-Waschtisch • Spiegelschrank, Keramag Option oder gleichwertig, mindestens 60 cm breit, mindestens 65 cm hoch, mit LED-Beleuchtung • Eckventile, Serie Schell Stile oder gleichwertig • Einhebelmischer, verchromt, Serie Hansgrohe Metris oder gleichwertig
WC • Tiefspül-WC, wandhängend, ohne Spülrand, weiß • WC-Sitz und Deckel mit Absenkautomatik, weiß • Unterputzspülkasten, Spülbetätigungsplatte mit Spartaste
Dusche • Duschfläche bodengleich gefliest, Größe gemäß Badplanung, mittiger Ablauf • Brausearmatur mit Kopf- und Handbrause, verchromt, Serie Hansgrohe Croma 160 1jet Showerpipe oder gleichwertig, bestehend aus Kopfbrause, Serie Hansgrohe Croma 160 oder gleichwertig und Handbrause, Serie Hansgrohe Vario 100 oder gleichwertig • Brausemischer, mit Thermostat, Aufputz, passend zu Brausearmatur, verchromt, Serie Hansgrohe Ecostat Comfort oder gleichwertig. Zur Ermöglichung einer später eventuell gewünschten Nachrüstung von Haltegriffen werden entsprechende Vorkehrungen in Trockenbauwänden getroffen.

18.2. Handtuchtrockner

Zusätzlich zur Fußbodenheizung erhalten die Bäder einen Heizkörper als modernen Handtuchtrockner, Fabrikat Kermi oder gleichwertig mit mindestens 50 cm Breite / 150 cm Höhe, Farbe weiß. Der Anschluss der Handtuchtrockner erfolgt über den Vorlauf der Fußbodenheizung.


19. Sanitärinstallationen Trink- und Abwasser

Die Gebäudeentwässerung erfolgt nach den anerkannten Regeln der Technik. Fallrohre werden als dickwandige Kunststoffrohre oder Stahlguß-Rohre geplant, sodass die Luft- und Körperschallübertragung des Entwässerungssystems reduziert wird. Das Entwässerungssystem wird mittels normaler Kunststoffrohre (z.B. Hochtemperaturrohre) über Dach entlüftet. Aus schallschutztechnischen Gründen kann es notwendig sein, die Verrohrung als Vorwandinstallation auszuführen und diese entsprechend zu isolieren und mit Gipskarton zu verkleiden. Trinkwasserleitungen werden aus Edelstahlrohren oder hochwertigen Verbundrohren installiert. Zur Vermeidung von Schwitzwasser und Schallübertragung, zur Einhaltung von Brandschutzauflagen und nach Vorgabe der EnEV werden Trinkwasserleitungen gedämmt ausgeführt. Waschmaschinenanschlüsse werden an den vorgesehenen Stellen in den Wohnungen hergestellt. Die Außenanlagen erhalten frostsichere Außenwasserhähne (Kaltwasseranschlüsse) zur Gartenbewässerung und für Reinigungszwecke des Hausmeisters.


20. Lüftung

Für die Wohneinheiten wird ein separates Lüftungskonzept nach gültiger Norm erstellt, um den bauphysikalischen Mindestluftwechsel sicherzustellen.
Die Wohnungen können bedarfsgerecht und individuell über Fenster gelüftet werden. Für innen liegende Sanitär- und Abstellräume mit Waschmaschinen-/ Trockneranschluss wird ein Einzelraumlüftungssystem über einen Decken- oder Wandeinbaulüfter zugelassener Bau- und Einbauart vorgesehen. Je ein Abluftventilator in der Wohnung arbeitet in einer Grundlüftungsstufe und gewährleistet damit die erforderliche Mindestlüftungsstufe (Lüften zum Feuchteschutz nach gültiger Norm). Aus den Räumen abgesaugte Luft strömt über Türfugen (Türunterschnitte) bzw. über notwendige Überströmelemente und Außenluftdurchlässe nach. Das Einschalten der Beleuchtung in den innen liegenden Räumen bewirkt eine Erhöhung der Abluftmenge von Grundlast auf Volllast. Damit wird eine bedarfsgerechte Lüftung dieser Räume erreicht. Das Untergeschoss wird natürlich (ohne Lüftungsanlage) belüftet.
Die Müllräume werden maschinell entlüftet. Treppenhaus 2 (TH2) erhält eine maschinelle Be- und Entlüftung für den Brandfall.


21. Elektroinstallationen

21.1. Allgemeines

Alle Elektroinstallationsarbeiten werden als Unterputzmontagen bzw. in Wänden, Zwischendecken oder im Fußbodenaufbau verlegt. Im Untergeschoss außerhalb des Treppenhauses erfolgt die Leitungsverlegung auf Putz mit einem funktionellen AufputzSchalterprogramm. Die Hauptverteilung für die Wohnungen befindet sich im Untergeschoss des jeweiligen Hauses und der Sicherungsschrank ist nach Vorgabe des Versorgungsträgers in der Wohnung untergebracht. Stromkreise für Wohneinheiten und Allgemeinstrom werden in Unterverteilungen mit automatischen Sicherungselementen ausgestattet. Steckdosen und Flächenschalter eines namhaften Qualitätsherstellers (z.B. Gira E2 oder gleichwertig), Farbton Reinweiß matt, werden eingebaut. Deren Anordnung wird sinnvoll geplant und dem Erwerber vorgelegt. Zur Ermöglichung einer später eventuell vom Bewohnern gewünschten Videoüberwachung der eigenen Wohnung werden in jeder Wohnung entsprechende Vorkehrungen in Form einer Vorinstallation von Datenkabeln des Standards Cat 7 zu einem zentralen Punkt der Wohnung geführt.

21.2. Sondereigentum

Die Räume erhalten folgende Anschlüsse und Ausstattungsmerkmale:
Der Raum „Wohnen“ ist als moderne Wohn-/Essküche mit offener Küche, Essplatz und Wohnbereich konzipiert. In Wohnungen ohne separaten Flur erhält dieser zusätzlich eine Vorzone.

Wohnen (Küche) • 1 Beleuchtungsauslass (Decke) • 1 Doppelsteckdose für Umlufthaube und schaltbare Oberbeleuchtung • Mindestens 1 Doppelsteckdosen pro 1 m Küchenzeile über der Küchenarbeitsplatte • 1 Doppelsteckdose für Kühlschrank- und Gefrierkombination • 1 Herdanschluss bis 9 kW (400 V) oder separater Kochfeld- und Backofenanschluss • 1 Steckdose für Geschirrspülmaschine • 1 Anschluss für Abluftgerät bei Wohnungen mit Badfenster
Wohnen (Essplatz) • 1 Beleuchtungsauslass (Decke) • 1 Doppelsteckdose
Wohnen (Wohnbereich) • 6 Steckdosen, davon 4 als Doppelsteckdosen • 2 Beleuchtungsauslässe (Decke und Wand), getrennt schaltbar • Je 2 Telefon-/ Radio-/ TV-/ Datenanschlüsse (je eine an gegenüberliegenden Wänden) Wohnen (Vorzone) oder Flur (wenn vorhanden) • 1 Beleuchtungsauslass (Decke) pro 5 m² Fläche mit Wechsel-/Kreuzschalter, in Nähe der Eingangstür und der jeweils abgehenden Zimmertüren, getrennt schaltbar • 2 Steckdosen pro 5 m² Fläche, davon 1 Doppelsteckdose • 1 Video-Gegensprechanlage mit Türöffner • Je 1 Telefonanschluss • Elektro-Unterverteilkasten (falls nicht im Abstellraum möglich), inkl. Daten-Verteilung Schlafen • 1 Beleuchtungsauslass mit Decken-/ Kreuzschalter • 8 Steckdosen, davon 6 als Doppelsteckdosen • Je 1 Radio-/ TV-/ Datenanschluss Ankleide (wenn vorhanden) • 1 Beleuchtungsauslass (Decke) • 3 Steckdosen, davon 2 Doppelsteckdosen Gast / Schlafen 1 / Schlafen 2 (wenn vorhanden) • 1 Beleuchtungsauslass (Decke) • 7 Steckdosen, davon 4 als Doppelsteckdosen • Je 1 Radio-/ TV-/ Datenanschluss
Bad • 1 Beleuchtungsauslass (Decke) • 1 Beleuchtungsauslass (Wand) über dem Waschtisch, in Spiegelhöhe • 3 Steckdosen, davon 2 Doppelsteckdosen bzw. 4 Steckdosen, davon 3 Doppelsteckdosen, wenn Waschmaschine laut Planung im Bad angeordnet ist, jeweils 1 Doppelsteckdose mit Klappdeckel am Waschtisch
Abstellraum (wenn vorhanden) • 1 Beleuchtungsauslass (Decke) • 2 Steckdosen, davon 1 Doppelsteckdosen bzw. 3 Steckdosen, davon 2 Doppelsteckdosen, wenn Waschmaschine laut Planung im Abstellraum angeordnet ist • Elektro-Unterverteilung
Terrasse/ Balkon • 1 Beleuchtungsauslass, von innen schaltbar • 1 Doppelsteckdose (im EG abschließbar) • 1 Wand- oder Deckenleuchte nach Wahl des Architekten
Die TV-Versorgung erfolgt durch einen Medienversorger. Die Installation wird komplett über Fehlerstromschutzschalter (FI) abgesichert. In allen Aufenthaltsräumen, die bestimmungsgemäß als Schlafräume genutzt werden sowie im Flur wird jeweils ein Rauchmelder, evtl. mit Fernprüffunktion installiert, die vom Käufer gemietet werden. Wohnungseingangstüren erhalten Klingeltaster mit Namensschild.

21.3. Gemeinschaftsbereiche

Eingangsbereiche (außen) • Beleuchtung nach Wahl des Architekten • Schaltung der Leuchten über Leuchttaster und Zeit- oder Bewegungsschaltung • Video-Gegensprechanlage, in Klingelanlage

Eingangsbereich 1/2.0.(1) (Gartenseitiger Eingang Haus Gröbelstraße) • Decken- und/ oder Wandauslässe für Beleuchtung • Wand- und/ oder Deckenleuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Bauträgers Architekten
Treppenhäuser: TH 1., TH 2., TH 3. • Decken- und/ oder Wandauslässe für Beleuchtung • Wand- und/ oder Deckenleuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Architekten
Flure (Haus 1) Flur 1.0.1., 1.1.1., 1.2.1., 1.3.1. und 1.4.1. • Decken- und/ oder Wandauslässe für Beleuchtung • Wand- und/ oder Deckenleuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Architekten
Eingangsfoyer 1/2.0.(2) • Decken- und/ oder Wandauslässe für Beleuchtung in ausreichender Anzahl nach Beleuchtungskonzept des Architekten • Decken- und/ oder Wandleuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Architekten • Steckdosen (Einzel-, Mehrfach-, ggf. Boden) in ausreichende Anzahl • Bodenauslass mit Klappe für Empfangstresen mit Klemmleiste für weiterführende Installation sowie Mehrfachsteckdose • 1 TV- und 1 Datenanschluss
Gemeinschaftsraum 1/2.0.(3) (Pavillon) • Decken- und Wandauslässe für Beleuchtung in ausreichender Anzahl nach Beleuchtungskonzept • Decken- und Wandleuchten nach Wahl des Architekten • Steckdosen (Einzel-, Mehrfach-, ggf. Boden) in ausreichender Anzahl • 1 Herdanschluss 9kW (400V) • 1 TV- und 1 Datenanschluss • 1 TV- / Radio-, Datenanschluss
WC 1/2.0.(5), WC B. 1/2.0.(6), Vorraum WC, WC B. 1/2.0.(4) • 1 Beleuchtungsauslass (Decke, Vorraum) • 2 Beleuchtungsauslass (Wand, Vorraum) • 1 Beleuchtungsauslass (Decke, WC B.) • 2 Beleuchtungsauslässe (Decke, WC) • 1 Steckdose, Feuchtraum, abschließbar (für Hausmeister) • Wand- und Deckenleuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Architekten
Gemeinschaftsbereiche (1./ 2. Obergeschoss) Die Ruhezonen Ruhe/Verweilen1/2.1.(1) und Lesen1/2.1.(2) im 1. Obergeschoss und die Kommunikationsbereiche Lounge 1/2.2.(1) und Lesen/Hobby 1/2.2.(2) im 2. Obergeschoss sind wie folgt ausgestattet: • Decken- und/ oder Wandauslässe für Beleuchtung in ausreichender Anzahl nach Beleuchtungskonzept

• Decken- und/ oder Wandleuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Architekten • Steckdosen als Mehrfach- und Einzelsteckdosen ggf. verdeckt oder als Bodenauslässe pro Geschossebene in ausreichender Anzahl • je Geschossebene 2 TV- und 2 Datenanschlüsse
Fitness 1/2.3.(1) und 1/2.3.(2) • Wand-/ Deckenauslässe in ausreichender Anzahl nach Vorgabe des Planers • Leuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Architekten • Steckdosen in ausreichender Anzahl nach Vorgabe des Innenraumkonzeptes
Teeküche 1/2.1.(3), 1/2.2.(3), 1.2.3.(3) (je Raum) • 1 Beleuchtungsauslass (Decke) • Leuchte(n) nach Wahl des Architekten • 1 Doppelsteckdose für Umlufthaube und schaltbare Oberbeleuchtung • 2 Doppelsteckdosen über der Küchenarbeitsplatte • 1 Doppelsteckdose für Kühlschrankkombination • 1 Steckdose für Geschirrspülmaschine
WC 1/2.1.(4), 1/2.2.(4), 1/2.3.(4), 1/2.4.(3) (je Raum) • 1 Beleuchtungsauslass (Decke) • 1 Beleuchtungsauslass (Wand) • 1 Steckdose, Feuchtraum • Wand- und Deckenleuchte nach Wahl des Architekten
Gemeinschaftsterrasse 1/2.4.(2) (Dachterrasse) • Wand – und/ oder Bodenauslässe für Leuchten in ausreichender Anzahl • Leuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Architekten • Steckdosen in ausreichender Anzahl
Gemeinschaftsterrasse außen • Bodenauslässe für Leuchten in ausreichender Anzahl • Leuchten (Laternen oder Bodenspots) in ausreichender Anzahl nach Wahl des Architekten • Wandauslässe außen am Pavillon (Gemeinschaftsraum 1/2.0.(3)) in ausreichender Anzahl nach Beleuchtungskonzept • Leuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Architekten
Gartenbereich • Bodenauslässe für Wegbeleuchtung in ausreichender Anzahl nach Beleuchtungskonzept • Leuchten (Laternen oder Bodenspots)
Wannenbad 2.KG.14 und 2.KG.15 (je Raum) • Decken-/ Wandauslässe in ausreichender Anzahl nach Vorgabe des Beleuchtungskonzeptes • Leuchten in ausreichender Anzahl • Steckdosen in ausreichender Anzahl
Lichthof (Wannenbäder) • Beleuchtungsauslässe, über Außenraumbe- leuchtung gesteuert, in ausreichender Anzahl nach Vorgabe des Beleuchtungskonzeptes
• Leuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Architekten
Ruheraum 2.KG.16 • Decken- und/ oder Wandauslässe in ausreichender Anzahl nach Vorgabe des Beleuchtungskonzeptes • Leuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Architekten • Steckdosen in ausreichender Anzahl
Lichthof (Ruheraum) • Beleuchtungsauslässe, von innen schaltbar, in ausreichender Anzahl nach Vorgabe des Beleuchtungskonzeptes • Leuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Architekten
Umkleide 2.KG.11 / Dusche 2.KG.12 / WC 2.KG.13 • 1 Beleuchtungsauslass (Decke, Umkleide) • 1 Beleuchtungsauslass (Decke, Dusche) • 1 Beleuchtungsauslass (Decke, WC) • Leuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Architekten • 1 Doppelsteckdose (Umkleide) • 1 Steckdose, Feuchtraum (am Waschbecken, WC) • Anschluss Abluftsystem (Dusche) • Anschluss Abluftsystem (WC)
Lager 2.KG.16 (zum Ausbau als Sauna vorgerüstet) • 2 Beleuchtungsauslässe (Decke) • 2 Beleuchtungsauslässe (Wand) • Leuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Architekten • 6 Steckdosen, davon 4 Doppelsteckdosen • Elektro-Unterverteilung für Feuchtraum mit Starkstromanschluss
Flure (im Kellergeschoss) Flur 1.KG.3, 2.KG.3, 2.KG.10, 3.KG.1 und 3.KG.2 • Decken- und/ oder Wandauslässe für Beleuchtung und Bewegungsmelder in ausreichender Anzahl • Bewegungsmelder in ausreichender Anzahl • Wand- und/ oder Deckenleuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Architekten
Keller/ Abstell. für Bewohner (je Raum) 2.KG.4, 2.KG.6 bis 2.KG.9 • 2 Beleuchtungsauslässe (Decke) • 2 Leuchten nach Wahl des Bauträgers • 1 Steckdose am Lichtschalter Rollstühle 2.KG.5 und 3.KG.3 (je Raum) • Deckenauslässe für Beleuchtung in ausreichender Anzahl • Leuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Architekten
Fahrräder 1.KG.2, 1.KG.4 bis 1.KG.7 (je Raum) • Deckenauslässe für Beleuchtung in ausreichender Anzahl • Deckenleuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Bauträgers • 1 Steckdose 230 V je Fahrradstellplatz (Doppelstellplatz), abschließbar (nicht im Raum 1.KG.2)

Müll 2.KG.2 und 3.KG.7 (je Raum) • Decken- und/ oder Wandauslässe für Beleuchtung in ausreichender Anzahl • Wand- und/ oder Deckenleuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Bauträgers
Schleuse 1.KG.1, 2.KG.1 (je Raum) • Decken- und/ oder Wandauslässe für Beleuchtung und Bewegungsmelder in ausreichender Anzahl • Bewegungsmelder in ausreichender Anzahl • Wand- und/ oder Deckenleuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Bauträgers
Tiefgarage 1-3.TG.2 • Decken- und/ oder Wandauslässe für Beleuchtung und Bewegungsmelder in ausreichender Anzahl • Auslass für Tiefgaragentor, steuerbar • Wand- und/ oder Deckenleuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Bauträgers • 1 Doppelsteckdose 230 V (Hausmeister), abschließbar • 1 Leitungskabel je Stellplatz (SP1 bis SP20), in Verteilerdose, vorbereitend für E-Ladung* • 1 Leitungskabel je Stellplatz (SP21 bis SP27), in Verteilerdose, vorbereit. für Kurzzeit-E-Ladung* • 1 Leitungskabel (Stellplatz 28), vorbereitend für E-Ladung* (Car-Sharing-E-Mobil oder bis vier kleine Senioren-E-Mobile)
* Die Einrichtung einer E-Ladestation ist beim Energieversorger gesondert zu beantragen. Erreichbare Ladeleistungen sind abhängig vom Lademanagement und der Infrastruktur des Netzbetreibers bzw. Stromversorgers.
Einfahrt TG 1-3.TG.2 • Decken- und/ oder Wandauslässe für Beleuchtung und Bewegungsmelder in ausreichender Anzahl • Bewegungsmelder in ausreichender Anzahl • Wand- und/ oder Deckenleuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Bauträgers
Lager 1.KG.8 (Hausmeister, Haus 1) • Deckenauslässe für Beleuchtung in ausreichender Anzahl • Leuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Bauträgers • Steckdosen in ausreichender Anzahl nach Vorgabe des Planers
Fernwärme 1.KG.9 (Haus 1) • Deckenauslässe für Beleuchtung in ausreichender Anzahl • Leuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Bauträgers • Steckdosen in ausreichender Anzahl nach Vorgabe des Planers

ELT 1.KG.10 (Haus 1) • Deckenauslässe für Beleuchtung in ausreichender Anzahl • Leuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Bauträgers • Steckdosen in ausreichender Anzahl nach Vorgabe des Planers
Technik 3.KG.4 (Haus 3) • Deckenauslässe für Beleuchtung in ausreichender Anzahl • Leuchten in ausreichender Anzahl nach Wahl des Bauträgers • Steckdosen in ausreichender Anzahl nach Vorgabe des Planers
Die Beleuchtung von Treppenhäusern, Kellerfluren, Schleusen und Tiefgarage wird über Bewegungsmelder, die Beleuchtung der sonstigen Kellerräume sowie der Hausanschlussräume über Lichtschalter mit Zeitschaltfunktion gewährleistet. Die Außenbeleuchtung der Hauseingänge erfolgt über Bewegungsmelder und Dämmerungsschalter mit Zeitschaltung.


22. Video- und Gegensprechanlagen / Briefkastenanlagen

Die Wohnungen werden mit Videosprechanlage mit Farbbildschirm und Türöffner-Funktion ausgestattet. An geeigneten Stellen der Hauseingangsbereiche werden nutzerfreundliche Briefkastenanlagen mit Videostation, Klingel- und Gegensprechanlage installiert. Farbe und Gestaltung werden vom Architekten mit der Gesamtgestaltung der Eingangsbereiche festgelegt.


23. Küchenmöblierung Wohnungen

Die Küchenzeilen gehören gemäß Darstellung in den Planzeichnungen zum Lieferumfang des Bauträgers. Es kommen nur Markengeräte namhafter Hersteller zum Einsatz. Die Auswahl der Möbel und der Oberflächendekore erfolgt nach Vorgabe des Architekten.


24. Gemeinschaftsräume

Für gemeinschaftliche Aktivitäten stehen den Bewohnern zahlreiche Aufenthaltsbereiche sowohl im parkähnlich gestalteten Außenbereich des Gartens wie auch als Schlechtwetteroption im Inneren des Hauptgebäudes an der Gröbelstraße zur Verfügung.
Der sich nach außen als städtebauliche Zäsur gerierende Glasverbinderbau des Hauses Gröbelstraße fungiert hierbei im Inneren als geschossübergreifende, raumoffene Gemeinschaftszone mit hoher Aufenthaltsqualität. Zwei Galeriegeschosse, im 1.und 3. Obergeschoss und eine vertikale Lichtachse verbinden dort mittels entstehender Blickbeziehung und zentraler Lichtführung die Aufenthaltszonen der oberirdischen Geschosse miteinander. Das innere Raumgefüge wechselt dabei zwischen einzelnen, durch Verglasung abgetrennten Räumen und offenen Kommunikations- oder Ruhebereichen. So entstehen für die Bewohner Gemeinschafts-Flächen und -Räume unterschiedlicher Qualitäten für unterschiedliche Aktivitäten.

24.1. Eingangsfoyer (Erdgeschoss)

Das Eingangsfoyer (Eingangsfoyer 1/2.0.(2)) im Erdgeschoss des Glasverbinders dient dabei mit einem Wartebereich für Besucher und einem Platz für einen Empfangstresen als zentraler Knoten für das gesamten Wohnensembles. Von der Schillingstraße ist das Eingangsfoyer barrierefrei über den Eingangsbereich 1/2.0.(1) zugänglich. Gestaltung von Wand-, Boden- und Deckenflächen des Foyers sowie die Wahl der Materialien erfolgen nach Vorgabe des Farb- und Materialkonzeptes des Architekten. Das Eingangsfoyer erhält zusätzlich zwei Pflanzkästen mit Bepflanzung in Art und Anzahl nach Vorgabe des Pflanzkonzeptes, alternativ dazu können diese auch als Wasserbecken ausgeführt werden. Die Möblierung mit einer Sitzgruppe sowie mit einem Empfangstresen erfolgt in Art und Design nach Vorgabe des Architekten.

24.2. Gemeinschaftsraum (Pavillon)

Gartenseitig an das Eingangsfoyer schließt zur gemeinschaftlichen Nutzung für beispielsweise kleinere Veranstaltungen der Gemeinschaftsraum1/2.0.(3) an. Eine öffenbare Glasfassade verbindet den pavillonartigen Anbau mit der vorgelagerten Gartenterrasse. Die Gestaltung von Wand-, Boden- und Deckenflächen sowie die Wahl der Materialien erfolgen hier ebenfalls nach Vorgabe des Farb- und Materialkonzeptes des Architekten. Der Gemeinschaftsraum erhält eine vollausgestattete Gemeinschaftsküche und eine Garderobe im Durchgangsbereich nach Vorgabe des Architekten sowie Tische und Bestuhlung in Art und Anzahl nach Vorgabe des Architekten. Die Installation notwendiger Kalt-, Warm- und Abwasser-Anschlüsse für die Gemeinschaftsküche erfolgt nach Vorgaben des Planers.

24.3. Besucher-WC (Erdgeschoss)

Ebenfalls dem Eingangsfoyer angeordnet ist ein Besucher-WC, mit einem Vorraum (Vorraum/WC/WC B.1/2.0.(4)), zwei Einzel-WCs (WC1/2.0.(5)) und einem barrierefreiem WC (WC B.1/2.0.(6)). Die Ausstattung mit dafür erforderlichen Sanitärelementen wie Sanitärtrennwände, Tiefspül-WCs mit WC-Sitz in Absenkautomatik und Unterputzspülkasten, unterfahrbarer Waschtisch mit Einhebelmischer, Siphon und Wandspiegel sowie die notwendigen Warm-, Kalt- und Abwasseranschlüsse erfolgt in Art und erforderlicher Anzahl nach Vorgabe des Planers. Die Installation notwendiger Kalt-, Warm- und AbwasserAnschlüsse erfolgen nach Vorgaben des Planers. Zusätzlich erhält der Raum WC B1/2.0.(6) einen separaten Kaltwasseranschluss mit Bodeneinlauf für den Hausmeister. Die Gestaltung und Auswahl der Materialien von Wand-, Boden- und Deckenflächen sowie die Auswahl des Designs der Sanitärelemente erfolgen nach Vorgabe des Architekten.

24.4. Galeriegeschoss (1. Obergeschoss)

Oberhalb des Foyers im ersten Obergeschoss lädt das Galeriegeschoss mit offenem Gemeinschaftsbereich zum Ruhen und Verweilen (Ruhe/Verweilen1/2.1.(1)) und eine zur Gartenfassade ausgerichtete Sitzecke zum Lesen ein (Lesen1/2.1.(2)). Die Gestaltung von Wand-, Boden- und Deckenflächen sowie die Wahl der Materialien erfolgen nach Vorgabe des Farb- und Materialkonzeptes des Architekten. Die Räume erhalten Sitz- und Beistellmöbel in Art und Anzahl nach Vorgabe des Architekten.

24.5. Lounge (2. Obergeschoss)

Im zweiten Obergeschoss ist die offene Lounge (Lounge 1/2.2.(1)) mit Hobbyecke (Lesen/Hobby 1/2.2.(2)) als Treffpunkt zur Kommunikation und für gemeinschaftliche Aktivitäten der Bewohner wie Spielen, Hobby und Basteln zu erreichen. Die Gestaltung von Wand-, Boden- und Deckenflächen sowie die Wahl der Materialien erfolgen nach Vorgabe des Farb- und Materialkonzeptes des Architekten. Die Räume erhalten Tische, Sitz- und Beistellmöbel in Art und Anzahl nach Vorgabe des Architekten.

24.6. Fitness (3. Obergeschoss)

Auf der Galerie darüber im dritten Obergeschoss bietet ein mittels Glaswand abgetrennter Fitnessraum (Fitness1/2.3.(2)) mit vorgelagertem offenem Bereich (Fitness1/2.3.(1)) Raum für sportliche Aktivitäten einzelner Bewohner oder kleinerer Gruppen. Die Gestaltung von Wand-, Boden- und Deckenflächen sowie die Wahl der Materialien erfolgen nach Vorgabe des Farb- und Materialkonzeptes des Architekten. Die Ausstattung des Fitnessraumes (Fitness1/2.3.(2)) mit Gerätschaften erfolgt nach Vorgabe des Bauträgers. Der Vorbereich (Fitness1/2.3.(1)) erhält in der Wartezone vor den Aufzügen Sitzgelegenheiten in Art und Anzahl nach Vorgabe des Architekten.

24.7. Dachterrasse (Dach-/ Staffelgeschoss)

Im Dach-/ Staffelgeschoss erschließt sich über einen Vorbereich (Foyer1/2.4.(1)) die gemeinschaftlich nutzbare Dachterrasse (Gemeinschaftsterrasse 1/2.4.(2)). Die Gestaltung der Gemeinschaftsterrasse sowie die Wahl verwendeter Materialien für Wand und Boden erfolgt nach Farb- und Materialkonzeptes des Architekten. Die Terrasse erhält Sitz- und Beistellmöbel in Art und Anzahl nach Vorgabe des Architekten.

24.8. Teeküchen / WCs (1. bis 3. OG)

Den Gemeinschaftsflächen im Glasverbinder sind zusätzlich im ersten, zweiten und dritten Obergeschoss je eine kleine Teeküche (Räume 1/2.1.(3), 1/2.2.(3), 1/2.3.(3)) und jeweils ein WC (WC 1/2.1.(4), WC 1/2.2.(4), WC 1/2.3.(4)) zugeordnet. Die Gestaltung von Wand-, Boden- und Deckenflächen sowie die Wahl der Materialien erfolgen nach Vorgabe des Farb- und Materialkonzeptes des Architekten. Die Teeküchen sind je mit einer Miniküche bestehend aus Spülbecken, Kühlschrank und kleiner Kochstelle ausgestattet (Ausnahme: Die Teeküche 1/2.3.(3) neben Fitness1/2.3.(2) besitzt keine Kochstelle). Die WC-Räume erhalten je ein Tiefspül-WC mit WC-Sitz in Absenkautomatik und Unterputzspülkasten, je ein kleines Waschbecken mit Armaturen, Siphon und Spiegel und eine Abluftautomatik. Die Installation notwendiger Kalt-, Warm- und AbwasserAnschlüsse erfolgen nach Vorgaben des Planers. Die Auswahl der Möbel und des Designs der Sanitärelemente erfolgt nach Vorgabe des Architekten. Ein Gemeinschafts-WC (WC 1/2.4.(3)) mit TiefspülWC, WC-Sitz in Absenkautomatik und Unterputzspülkasten und kleinem Waschbecken mit Armaturen, Siphon und Spiegel ist der Gemeinschaftsterrasse zugeordnet. Die Installation notwendiger Kalt-, Warm- und Abwasser-Anschlüsse erfolgen nach Vorgaben des Planers. Zusätzlich erhält das WC einen separaten Kaltwasseranschluss mit Bodeneinlauf für den Hausmeister. Die Auswahl des Designs der Sanitärelemente erfolgt nach Vorgabe des Architekten.

24.9. Wannenbäder (Untergeschoss)

Im Untergeschoss des Hauses Gröbelstraße befinden sich weitere Räume zur gemeinschaftlichen Nutzung, welche über das Eingangsfoyer im Erdgeschoss oder vom Haus Reisewitzer Straße auch über die Tiefgarage barrierefrei erreichbar sind.
So stehen den Bewohnern als Ergänzung zum wohnungseigenen Duschbad zwei Wannenbäder (Wannenbad 2.KG.14, Wannenbad 2.KG.15) zu Verfügung. Die Gestaltung von Wand-, Boden- und Deckenflächen sowie die Wahl der Materialien erfolgen nach Vorgabe des Farb- und Materialkonzeptes des Architekten. Die Bäder sind mit je einer Badewanne mit Armaturen und zusätzlicher Handbrause, je einem Waschtisch mit Armaturen, Siphon und Spiegel sowie je einem Tiefspül-WC mit WC-Sitz in Absenkautomatik und Unterputzspülkasten ausgestattet. Die Installation notwendiger Kalt-, Warm- und Abwasser-Anschlüsse erfolgen nach Vorgaben des Planers. Die Auswahl des Designs der Sanitärelemente erfolgt nach Vorgabe des Architekten.

24.10. Umkleide / Dusche / WC (UG)

Ein separater Umkleideraum (Umkleide 2.KG.11) mit Duschraum (Dusche 2.KG.12) und WC-Raum (WC 2.KG.13) befindet sich ebenfalls im Untergeschoss. Die Gestaltung von Wand-, Boden- und Deckenflächen sowie die Wahl der Materialien erfolgen nach Vorgabe des Farb- und Materialkonzeptes des Architekten. Die Dusche ist bodengleich gefliest und erhält einen Einhebel-Brausemischer mit Thermostat. Das WC erhält ein Tiefspül-WC mit WC-Sitz in Absenkautomatik, einen Unterputzspülkasten und einen Waschtisch mit Armaturen, Siphon und Spiegel. Die Umkleide wird mit einer Ablage mit großem Spiegel und zusätzlich mit einen separaten Kaltwasseranschluss mit Bodeneinlauf für den Hausmeister versehen. Die Installation notwendiger Kalt-, Warm- und Abwasser-Anschlüsse erfolgen nach Vorgaben des Planers. Die Auswahl des Designs der Sanitärelemente erfolgt nach Vorgabe des Architekten.

24.11. Ruheraum / Lager (UG)

Ein weiterer separater Raum im Untergeschoss dient in der Nähe der Wannenbäder als Ruheraum (Ruheraum 2.KG.16). Die Gestaltung von Wand-, Boden- und Deckenflächen sowie die Wahl der Materialien erfolgen nach Vorgabe des Farb- und Materialkonzeptes des Architekten. Der Raum (Lager 2.KG.16) neben dem Ruheraum ist für einen späteren möglichen Ausbau als Sauna vorbereitet und erhält einen Kaltwasseranschluss mit Bodeneinlauf.

24.12 . Flure / Treppenhäuser

Die Wahl der Materialien von Boden- Wand- und Deckenflächen der Flure und Treppenhäuser erfolgt nach Vorgabe des Farb- und Materialkonzeptes des Architekten.


25. Außenanlagen

Straßenseitig und zu den Nachbargrundstücken umfasst ein Sichtschutz aus halbhohen Mauern mit darauf stehenden Zaunfeldern die Anlage. Grundstücksseitig wird vor der Mauer ein lockerer Pflanzstreifen aus immergrünen Sträuchern oder Hecken angelegt. Automatische Toranlagen und Videogegensprechanlage sichern das Areal im Außenbereich. Briefkasten- und Türöffnungsanlagen sind in Reichweite der Gebäudeeingänge neben oder an den grundstücksumrahmenden Mauern bzw. Mauerpfeilern angebracht. Eine geringe Anzahl Besucherfahrradstellplätze sind in Nähe der Hauseingänge platziert. Die Vorzonen der Gebäude sind an den Erdgeschosswohnungen mit Terrassenflächen oder Balkonen zur privaten Nutzung ausgestattet, davor mit Rasen begrünt und nach Vorgabe des Architekten mit Sträuchern bepflanzt, teilweise können auch Steingärten ausgeführt werden.
Ein parkähnlicher Garten im inneren der Wohnanlage verbindet das gesamte Gebäudeensemble. Ein kleiner Pavillon und eine kleine Wasserfläche mit Wasserspiel, bepflanzte Beete und Hochbeete zum selbst Gärtnern sowie eine Gemeinschaftsterrasse laden zu gemeinsamen Aktivitäten im Freien ein. Der gesamte Innenhof ist nach Vorgabe des Landschaftsplaners mit Rasenfläche begrünt. Gepflasterter Wege verbinden die Aufenthaltszonen des Gartens. Im Norden werden Bäume und Sträucher als spätere Schattenspender gepflanzt. Einzelne Hecken, Stauden oder Sträucher dienen nach Vorgabe des Architekten als Abgrenzung der hofseitigen Erdgeschosswohnungen. Das Pflanzenkonzept strebt hierbei eine möglichst lange Blütenfolge des Gartens an.
Wege und Gemeinschaftsterrasse erhalten eine ausreichende Beleuchtung in Art und Anzahl nach Vorgabe des Architekten. Wasser- und Stromentnahmestellen werden im Garten in angemessener Menge nach Vorgabe des Architekten für Gärtner- und Hausmeisteraktivitäten zur Verfügung gestellt. Im kleinen Pavillon und um das Wasserbecken sowie teilweise entlang der Wege werden Außensitzmöbel aufgestellt. Die zentrale Gemeinschaftsterrasse am Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss des Hauses Gröbelstraße erhält hochwertige für den Außenbereich geeignete Tische und Sitzmöbel mit abnehmbarer Polsterung sowie eine ausreichende Anzahl von Sonnenschutzelementen nach Auswahl des Architekten.


26. Qualitätskontrolle

Der TÜV sowie ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger führen während Errichtung des Objektes eine baubegleitende Qualitätskontrolle durch. Im Rahmen dieser Qualitätssicherung wird während der Bauausführung turnusmäßig die Baustelle begangen, um eventuell auftretende Mängel frühzeitig zu erkennen und Abhilfe zu empfehlen. Dabei wird die Übereinstimmung der Bauausführung mit der erteilten Baugenehmigung, dieser Baubeschreibung sowie die Einhaltung der anerkannten Regeln der Technik unter Beachtung der besonderen baulichen Gegebenheiten im Neubau überprüft.


27. Abnahmen

Vor Abnahme/ Übergabe des Sondereigentums und Gemeinschaftseigentums werden Bauendreinigungen durchgeführt. Nach Baufertigstellung werden sowohl das Sondereigentum als auch das Gemeinschaftseigentum zusammen mit dem oben genannten vereidigten Sachverständigen und den Käufern abgenommen und übergeben. Zum Zeitpunkt der Abnahme und Übergabe des Sondereigentums kann üblicher Weise noch nicht mit endfertig gestelltem Gemeinschaftseigentum gerechnet werden. Allerdings müssen dann die Zugänge bereits gefahrlos begehbar sein.


28. Leistungsumfang / Abweichungen

Der festgelegte Leistungsumfang entspricht abschließend dieser Bau- und Leistungsbeschreibung. Andere Leistungen als die hier genannten sind nicht geschuldet. Wenn sich aus der Baubeschreibung nichts anderes ergibt, wird für die geltenden Normen und Vorschriften jeweils der gesetzliche Mindeststandard ausgeführt. Technische Verbesserungen oder Abweichungen von den in dieser Baubeschreibung aufgeführten Leistungen und Ausstattungen auf Grund technischen Fortschritts oder Lieferausfall von bestimmten Materialien bleiben dem Ermessen des Bauträgers vorbehalten, insoweit diese mindestens gleichwertig sind und keine Minderung von Qualität und Güte bedeuten.
Dies trifft auch zu auf Abweichungen und Änderungen, die aufgrund technischer Erfordernisse oder behördlicher Auflagen notwendig werden. Von der Teilungserklärung abweichende Grundriss- und Konstruktionsänderungen können sich unter anderem durch Planungsfortschritte der Fachingenieure (Bodengrundgutachter, Statiker, Heizung-, Lüftung-, Sanitär- und Elektroplaner oder Bauphysiker, Energieberater usw.) oder auch durch Auflagen aus der Baugenehmigung der Stadt Dresden ergeben. Somit können sich Kaufvertragsgrundriss und Ausführungen im Detail ändern, solange dies keinen Einfluss auf das grundlegende Erscheinungsbild der Eigentumswohnung hat. Unter den o. g. Bedingungen stellt dies keinen Mangel dar.
Flächenangaben und Bemaßungen sind Zirka-Maße und haben keinen Einfluss auf den Kaufpreis (Festpreis). In Plänen und Berechnungen angegebene Maße oder Größen sind Richtwerte, die sich in Abhängigkeit von der Ausführungsart geringfügig ändern können.
Diese Baubeschreibung hat gegenüber den Plänen sowie bildlichen oder technischen Darstellungen Vorrang. Maßangaben können aufgrund zulässiger Toleranzen im Hochbau nicht garantiert werden.


29. Hinweise

Die Baudurchführung ist ausschließlich Sache der IWS AG. Der Erwerber darf keine Anweisungen für den Bau erteilen.
Während der Bauphase bis zur Wohnungsübergabe ist eine Wohnungsbesichtigung nur nach terminlicher Abstimmung mit der IWS AG möglich. Das Betreten der Baustelle ohne Begleitung der Bauleitung oder
IWS AG ist nicht gestattet. Vereinbarte Begehungen erfolgen auf eigene Gefahr und werden nur mit entsprechender Sicherheitskleidung Helm, Sicherheitsschuhe und Reflexionsweste) gewährt.
In dieser Baubeschreibung genannte EURO-Preise sind Einzelfachhandelsbruttopreise für Materialien inkl. der zum Zeitpunkt der Verfassung dieser Baubeschreibung gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer, soweit nicht ausdrücklich anders benannt.
Die in den Planunterlagen dargestellten Möbel und Einrichtungsgegenstände sowie grafischen Darstellungen und Farben sind unverbindliche Illustrationen und stellen lediglich Gestaltungsvorschläge des Zeichners und Architekten dar. Diese sind unverbindlich sowie nicht im Kaufpreis enthalten.
Für Einrichtungsgegenstände wie Einbaumöbel oder andere maßabhängige Bauteile wird dringend empfohlen, die Maße direkt am Bau nach den Putzarbeiten und Einbringen des Estrichs bzw. den Fliesen- und Bodenbelagsarbeiten zu prüfen.
Bilder und technische Darstellungen sollen den Inhalt dieser Baubeschreibung veranschaulichen. Visualisierungen haben keinen absoluten Anspruch auf Wahrheitstreue. In Exposés, Verkaufsprospekten und sonstigen Veröffentlichungen dargestellte Möblierungen und Visualisierungen stellen Ausführungsvorschläge des Architekten dar, sind unverbindlich und daher nicht Gegenstand des Kaufvertrags.
Bei bestimmten Materialien sind technisch bedingt sichtbare Fugen notwendig, was keinen Mangel darstellt. Für Setzungen vor allem im Außenbereich, z. B. bei Betonkonstruktionen oder Mauerwerksteilen, aber auch bei Gipskartonplattenkonstruktionen, Vollgipswänden und allen Putz- und Spachtelflächen, lassen sich feine Rissbildungen nicht ausschließen, die jedoch keinerlei Auswirkung auf die Standsicherheit des Gebäudes haben. Diese ergeben sich aufgrund bauphysikalischer Eigenschaften der Baustoffe bzw. Austrocknung und Nachhärtung der Materialien, unterliegen somit nicht der Gewährleistung und rechtfertigen daher keine Wertminderung.


30. Wartung und Pflege

Bestimmte Bauteile bedürfen zur sachgemäßen Unterhaltung der laufenden Wartung und Pflege, teils auch der Erneuerung in üblichen, turnusmäßigen Abständen. Dies gilt insbesondere für Anstriche auf Metall- und Holzteilen und die Außenfassade, für plastische Verfugungen und für alle mechanisch bewegten Teile wie Tür-/ Fensterbeschläge und -aufhängungen, Ventile, Teile der Heizung, Verschleißteile technischer Anlagen, usw.. Dehnungsfugen der Fliesen (Silikonfugen) gehören als Wartungsfugen nicht zum Umfang der Gewährleistung.
Die notwendigen Wartungen obliegen ab Zeitpunkt der Besitzübergabe dem Käufer bzw. der Eigentümergemeinschaft.