Seniorenheim in Meißen

Bautenstand

28.05.20

Maler Rückseite

05.06.20

Lobby + Café Rohrleitungen

29.06.20

Podest Küche

16.07.20

Aufzugsschachtentrauchung

06.08.20

Außentreppe

13.07.20

Außenanlagen

11.09.20

Vorderansicht Fassade

30.10.20

Café

Grundrisse

Baubeschreibung

 

A Das Konzept

B Ausführung

Rechtsverordnung: Landesbauordnung Technische Baubestimmungen: – Zum Zeitpunkt des Baubeginns (Datum Baubeginnanzeige) geltende technische Regeln und Stand der Technik – Es gilt die DIN 18040 Barrierefreies Bauen Teil 1 (öffentlich zugängliche Gebäude) und Teil 2  (barrierefreies Wohnungen), sowie die Heim-Mindest-Bauverordnung (HeimMinBau),  bzw. die Heimgesetzgebung des Landes. – Arbeitsstättenverordnung mit den ASR-Regeln, mit den hier zutreffenden BGV-Vorschriften – Bezüglich des Schallschutzes gilt die DIN 4109, Tabelle 3, Abschnitt 4. Werte für Krankenanstalten und Sanatorien. – VOB Teil B und C zum Zeitpunkt des Baubeginns liegen der Ausführung zu Grunde. Die Gestaltung der Außenanlagen wird nach einem, noch zu erstellenden, landschaftsplanerischen Konzept erstellt. Der vorliegende Lageplan stellt nur einen Vorentwurf des Architekten dar.

C Allgemeine Grundlagen 

Maßgeblich für die Gestaltung und Ausführung der Gebäude sind – die Baugenehmigung mit den behördlichen Auflagen, einschl. Entwässerungs- + Lüftungsgesuch – die Statik/Prüfstatik, – der EnEV-Nachweis, – der genehmigte Brandschutznachweis/bzw. das genehmigte Brandschutzkonzept mit den behördlichen Auflagen, – die Angaben der/des Untergrunderkundung/Baugrundgutachtens – Schallschutzgutachten (evtl. Auflage Baugenehmigung) – die vorliegende Baubeschreibung,  – TGA-Konzepte, -berechnungen. Sämtliche Räume/Freiräume werden stufenlos begehbar bzw. befahrbar (Gebrauch von Rollstühlen und fahrbaren Gehhilfen) ausgeführt, mit Ausnahme der Technikräume. Als Baustoffe werden ausschließlich in Deutschland zugelassene, geprüfte und normgerechte Materialien verwendet. Das in die Pläne eingezeichnete Mobiliar und die Einrichtungsgegenstände stellen nur einen Einrichtungsvorschlag dar und sind nicht Leistung des Vermieters. Möbel- u. Einrichtungspläne, das Farb-u. Materialkonzept, die Küchenplanung und die Planung der Wäscherei sind Leistung des Betreibers/Mieters. Diese Fachplanungen sind vom Vermieter in seine Werkplanung miteinzuarbeiten. Die im Vorfeld zu treffende Auswahl der zu bemusternden Materialien und Farben ist durch den Vermieter zu gewährleisten und zu berücksichtigen.

D Bestandsunterlagen

Sechs Wochen nach der Abnahme bzw. Übergabe werden dem Betreiber Bedienungs- und Wartungsanleitungen sowie Bestandspläne 3-fach im Ordner übergeben und 2 -fach in digitaler Form. Zu den Unterlagen gehören: • sh. separate Übersicht Bestandsdokumenatation E Sicherheits- und Gesundheitskoordinator Der Vermieter stellt den Sicherheits- und Gesundheitskoordinator, stellt den SiGe-Plan auf, führt entsprechende Verhandlungen mit den Behörden und übernimmt die Einweisung der Gewerke über die gesamte Bauzeit. Weiterhin gehört zum Leistungsumfang die Erarbeitung eines SiGe-Planes gem. RAB 32.
Bemusterung Die Auswahl der zu bemusternden Materialien und Farben ist mit dem Bevollmächtigten des Mieters im Vorfeld zu klären. Vom Vermieter wird rechtzeitig vor der Ausführung, für die Freigabe durch den Mieter, anhand des vom Architekten erstellten Farb- und Materialkonzeptes die Bemusterung durchgeführt. Die Bemusterung ist möglichst Gewerke übergreifend und komprimiert durchzuführen. Ein Pflegezimmer ist rechtzeitig als Musterzimmer einzurichten, um Materialen in eingebauten Zustand beurteilen zu können  

G Planungs- und Koordinationsleistungen des Vermieters

 

• Architektur- und Tragwerksplanung § Schal- und Bewehrungspläne, • Bodengutachten  • Haustechnik/TGA-Planung, einschl. Erstellung eines TGA-Konzeptes (vor Beginn der TGA-Planung)  • Landschaftsplanung,   • Erstellung Flucht-/Rettungswegpläne • Erstellung der Feuerwehrpläne und Laufkarten, sowie der Brandschutzordnung • Baustelleneinrichtungsplan • Vermessung und Abstecken incl. Absteckplan/Schnurgerüst • Aushubplanung / ggf. Baugrubenplan • Bauzeitenplan und dessen Fortschreibung im Laufe des BV

0. BAUAUSFÜHRUNG

0.1 BAUSTELLENEINRICHTUNG

Einrichten, Vorhalten und Räumen der Baustelle, einschl. aller notwendigen Geräte, Werkzeuge, Unterkünfte, Bürocontainer, Größe mind. 5 x 6,0 m, mit Kommunikationseinrichtung, PC zum digitalen Empfang von Planunterlagen, San-Container, usw. zur Durchführung der Baumaßnahme, Bauzaun, Baustraße, falls erforderlich zw. öffentlicher Verkehrsfläche und Baufeld, Baustrom und Bauwasser einschl. der Verbrauchskosten. Anmieten von öffentlichen Flächen und Gehwegen incl. der dafür notwendigen Genehmigungen, soweit erforderlich.
Der Baustelleneinrichtungsplan (BE-Plan) ist vor Einrichten der Baustelle zu erstellen, ggf. zu ergänzen und anzupassen und dem Auftraggeber zur Genehmigung vorzulegen, Dabei ist zu berücksichtigen, dass etwaige Vermessungsarbeiten, insbesondere für Absteckung und Nachprüfung der Straßen-, Wege- und Baugrenzen, nicht behindert werden. Im Einrichtungsplan ist die Lagerung der Erdmassen mit zu berücksichtigen. Die für die Baustelleneinrichtung zu nutzenden Flächen, Lagerflächen, freizuhaltenden Flächen und dergleichen sind im Baustelleneinrichtungsplan unter Angabe des Verwendungszweckes anzulegen. Vor Einrichten der Baustelle soll der Vermieter den Zustand der an das Baugrundstück grenzenden Zufahrten, unter Berücksichtigung der erforderlichen Sparten- + Nutzlasten für Baufahrzeuge, Gehweg- und Fahrbahnbefestigungen sowie der angrenzenden Grundstücksflächen in Anwesenheit der jeweiligen Eigentümer feststellen. Darüber ist ein Protokoll zu führen und von beiden Seiten zu bestätigen. Kommt er dieser Pflicht nicht nach, sind spätere Schäden auf Kosten des Vermieters zu beseitigen. Sollte zur Sicherung der benachbarten Bebauung oder der öffentlichen Verkehrsflächen ein Beweissicherungsverfahren notwendig sein, ist dieses einzukalkulieren.
Vorhandene Grenzsteine und Vermessungsmarkierungen sind mit Beginn der Arbeiten im Zuge der Baustelleneinrichtung bis zum Räumen der Baustelleneinrichtung zu sichern. Die Standorte für folgende Baumaschinen und Geräte sind mit der Bauleitung des Auftraggebers oder in deren Ermangelung mit diesem selbst abzustimmen: – Krane und Krananlagen (außer Mobilkrane) – Mischeinrichtungen und Silos – Fördereinrichtungen und Aufzüge
Beim Abbau der Baustelleneinrichtung ist zu beachten: – Der Auftraggeber ist über den beabsichtigten Abbau der Baustelleneinrichtung oder von wesentlichen Teilen derselben zu informieren. – Nicht mehr benötigte Teile der Baustelleneinrichtung sind unverzüglich zu entfernen.
 Nach dem Abbau der Baustelleneinrichtung sind das dafür benötigte Gelände bzw. die genutzten baulichen Anlagen und Gebäude in den ursprünglichen Zustand (verschmutzte Bodenflächen sind auszutauschen) zu versetzen, falls nichts anderes vereinbart ist. Vor Beginn der Arbeiten hat sich der Auftragnehmer über den Verlauf von sämtlichen Sparten, Leitungen, Kabeln usw. (unter- und überirdisch) sowie über Kampfmittelfreiheit zu informieren. Im Bereich des Neubaus ist ggf. eine Umverlegung der Leitungen und der dazugehörigen Schächte geplant.  Die Leistungen sind im Gewerk Entwässerungskanalarbeiten einzukalkulieren. Sonstige notwendige Schutzmaßnahmen, außerhalb des Baugrubenbereiches aber innerhalb der Baustelleneinrichtung oder der Baustraße sind rechtzeitig vom Auftragnehmer vorzusehen und durchzuführen. Baustellen- und endgültige Anschlüsse müssen grundsätzlich zugänglich bleiben und geschützt werden.

1 BAUWERK, BAUKONSTRUKTION

 

1.1 Erdarbeiten

Die für das Bauvorhaben notwendigen Erdarbeiten nach DIN 18300 werden vom Vermieter ausgeführt. Maßgebend dafür sind die Angaben des Bodengutachtens. Das Anfüllen erfolgt mit verdichtungsfähigem Material. Eventuell notwendige Bodenaustauschmaßnahmen sind gemäß Bodengutachten auszuführen. • Unbedenklichkeitsbescheinigung der maßgebenden Behörde auf Kontamination.

1.2 Wasserhaltung / Entwässerung / Versorgungsleitungen

Eine eventuelle Wasserhaltung für die Baugrube ist Sache des Vermieters. Die Entwässerungsleitungen werden in PVC-Rohren zum öffentlichen      Netz gelegt und angeschlossen. Eventuell notwendige Genehmigung von Wasserwirtschaftsamt, sowie die Einleitgebühren sind vom Vermieter zu übernehmen, Versorgungsleitungen für Gas bzw. Fernwärme, Strom, Wasser und Telefon werden bis an die entsprechenden Geräte gelegt.

1.3 Gründung

Die Gründung/Fundamentierung wird gemäß Statik in Stahlbeton ausgeführt. Sind aus den Planungsunterlagen (z.B. Bodengutachten) betonangreifende Böden oder Wässer ersichtlich oder können diese nach Durchführung der Erdarbeiten vermutet werden, sind mit dem Statiker entsprechende Maßnahmen abzusprechen und umzusetzen. Eventuell notwendige Drainagearbeiten sind ebenfalls umzusetzen.

1.4 Bodenplatten

Die Anforderungen des EnEV-Nachweises sind einzuhalten. Die Bodenplatte wird querschnittsgedichtet ausgeführt und oberhalb der Platte nach EnEV gedämmt. Die Aufzugsunterfahrten werden unterhalb der Platte mit Perimeterdämmung isoliert.

1.5 Stützwände im Außenbereich

Die dafür notwendigen Stützwände und Rampen sind unter Beachtung der Statik und der Außenanlagengestaltung zu errichten.

1.6 Erschließung

Anschlüsse der Versorgung für Strom, Wasser und Gas bzw. Fernwärme sind, wenn notwendig umzulegen und zu ergänzen Anschluss der Abwasserleitungen entsprechend des öffentlichen Bestandes an die öffentliche Kanalisation nach Entwässerungsgesuch und Angaben/Ausführungsplanung TGA-Planer ist sicherzustellen. Die Regenwasserentwässerung ist auf dem Grundstück und gemäß Entwässerungsgesuch, Stadtsatzung und Angaben/Ausführungsplanung TGA-Planer sicherzustellen.

2 Aufgehende Bauteile (EG, 1. OG, 2. OG, Dach)

 2.1 Außenwände

Tragende gemauerte Außenwände ab EG, in Hochlochziegel oder Kalksandsteinmauerwerk, mit außen liegendem WDVS, Wandaufbau und —  Stärke gemäß Statik, Schallschutz-, Brandschutz- und EnEV-Anforderung. Außenputz, gedämmt, in Abstimmung mit dem Architekten farbig, gestaltet. Der Haussockel ist als Putzsockel auszuführen, Höhe mind. 30 cm über OK Kiestraufe, mit Perimeter-Dämmung und einer vertikalen Feuchtigkeitsabdichtung hinterlegt, farblich abgesetzt (grau).

 2.2  Innenwände

Die tragenden Innenwände werden als Hochlochziegel oder Kalksandsteinrnauerwerk nach Statik, bzw. die nicht tragenden in Trockenbau oder Gasbeton ausgeführt. Aussteifende Wände (z. B. Treppenhäuser, Fahrstuhlschächte) werden nach Statik in Stahlbeton oder Kalkjsandstein erstellt, Wandaufbau und —Stärke gemäß Statik, Brandschutz-, Schallschutz- und Wärmeschutzanforderung.                                                         

2.3 Decken

Aus Stahlbeton gemäß Statik. Werden vom Vermieter Fertigteile eingesetzt, so sind sämtliche, damit verbundenen, statischen Berechnungen, Nachweise, Prüfgebühren, Prüfstatik und sonstige Kosten, die Fertigteilpläne sowie die mit der Werkplanung verbundenen Änderungen vom Vermieter auszuarbeiten bzw. zu tragen. Die Deckenunterseiten werden in Q2-Qualität ausgeführt, wo erforderlich abgehängte Decken in GK-Konstruktion oder Rasterdecken. Statisch oder konstruktiv notwendige Bewegungsfugen sind zu berücksichtigen und aufzunehmen.

 2.4  Innentreppen

 

Diese werden in Massivbauweise, eventuell aus Fertigteilen oder Kalksandstein nach statischen Vorgaben und unter Beachtung der Schallschutzanforderungen errichtet. 2.5  Schornstein je nach Bedarf und Vorgabe TGA-Planer. 

2.6 Flachdach mit Attikabereich

 Der Flachdachaufbau über die Stahlbetondecke ist wie folgt auszubilden: Dampfsperre, Dämmung, Platten mit Stufenfalz, mind. Stärke nach EnEV, Druckfestigkeit mind. 120 kPa, Trennlage je nach System, Dachabdichtung als PVC-Dacheindichtung oder Bitumendachbahn, Mindestgarantie auf Material 10 Jahre. Bei Bedarf Beton-Terrassenplatten für Wege zu den revisionierbaren, auf der Dachfläche aufgestellten Geräten oder Terrassen, Personenschutzsystem in Form von Sekuranten. Dachentwässerung möglichst außenliegend über Attika-Gullys und Fallrohre, Dimensionierung nach Berechnung durch TGA-Fachplaner. Spenglermäßige Fallrohre, Attikaabdeckungen, etc, in Uginox, oder Alu- pulverbeschichteten Bleche (z. B., Prefa) nach Farb- und Materialkonzept des Architekten. In exponierter Lage sind Standrohre in gleicher Optik, mit Revisionsöffnung vorzusehen. Für die Dachabdichtung des Flachdaches ist eine 10Jährige Gewährleistung durch den Vermieter zu gewähren, wenn ein Wartungsvertrag mit dem Errichter abgeschlossen wird.

2.7 Lichtkuppel 

Im Treppenhaus ist die RWA als Lichtkuppel auszuführen. Für die spätere Nutzung wird wandseitig eine geeignete Leiter (Material Aluminium) befestigt.

3 FASSADE

 

3.1 Außenputz, WDVS, Fassadenverkleidung

Es ist ein zugelassenes WDVS auszuführen: Stärke nach Bedarf, mind. nach gefordertem U-Wert der Außenwand gemäß EnEV-Nachweis, jedoch ggf.konstruktiv stärker ausgelegt um z. B. verdeckte Sonnenschutznischen zu verkleiden, farbig gestaltet.

3.2 Fenster

Grundsätzlich sind die U-Werte des EnEV-Nachweises einzuhalten.

3.2.1 Fenstersystem:

Kunststoffqualitätsfenster als erprobtes System, gemäß EnEV-Nachweis und Anforderung Baugenehmigung, mit 3-Dichtungsebenen, Einhand-Dreh/Kippbeschlag (TBT), die Betätigung erfolgt in der Reihenfolge Kipp vor Dreh. Auf der Demenzstation sind die Oliven abschließbar auszuführen. Fensteroliven sind mit allen Türdrückern und WC-Garnituren aus gleicher Produktfamilie zu wählen z.B. FSB 1076, HEWI o.glw., Fenstergriffhöhe  barrierefrei, bzw. so tief wie möglich. UW mind. 1,1 W/m2K, Berechnungsnachweis für mind. ein Fensterelement ist mit den Werkstattzeichnungen vorzulegen.

Verglasungen: Verglasung mit ISO-Wärmeschutzglas mit warmer Kante, UG 0,7-0,6 W/m2K,  nach EnEVin Brüstungsbereiche, oder absturzgefährdete Bereiche aus  Sicherheitsglas, aus VSG und/oder ESG nach TRAV-Richtlinie bemessen. Die notwendigen Brüstungshöhen sind zu beachten und nicht übersteigbare Absturzsicherungen vorzusehen. RAL-Fensteranschlüsse innenseitig mit dampfdichter Folie, außenseitig mit diffusionsoffener Folie vollflächig bis unter der Fensterbank sowie mit seitlichem Hochzug in der Laibung,  sommerlicher Wärmeschutz wird über außenliegenden Sonnenschutz erfüllt (Süd- und Westseite). Im Blendrahmen der Fensterelemente sind im Sturzbereich Zuluftöffnungen nach Lüftungskonzept des Lüftungsprojektantes zu integrieren, unter  Beachtung des Schallschutzes. Außenfensterbänke aus Aluminium, unterseitig antidröhnbeschichtet, seitlich mit Bordprofilen mit Gleitfunktion, Überstand über AK Außenputz mind. 4 cm, Oberfläche pulverbeschichtet nach Farbkonzept des Architekten.

3.2.2 Fenstersysteme in Pfostenriegelkonstruktion Gemäß Planvorgabe und Qualitätsstandard, ähnlich wie vor.

3.3 Sonnenschutz

Auf den Süd- und Westseiten ist ein außenliegender Sonnenschutz vorzusehen. Diese sollen als Rollladenanlagen-Anlage, mit Handbedienung auszuführen. Die Gurtwickler sind bündig in den Außenwänden einzulassen. Die Führungsprofile sind pulverbeschichtet nach Farb- + Materialkonzept  anzupassen.

3.4 Windfang

In die Fassade des Einganges wird ein dreiseitig (Seitenwände und Decke) ausgeführter Windfang integriert. Die Türen sind  als 2-flgl-Automatik-Schiebetüren, mit festverglasten seitlichen Feldern in Ganzglasoptik, mit Bewegungsmeldern und   zugelassen als Fluchttüren in Rettungswegen auszuführen, wie System „Geze Slimdrive SL-FR“ 0, glw.. Außenebenen, wenn notwendig, mit Iso-Verglasung mit UG mind 1,1 W/m². Türöffnung mit mind. 1,60 m Breite im Lichten. Vor der Windfang-Eingangsfront ist eine Drain-Rinne einzubauen, ebenfalls ein Sauberlaufrost in Türöffnungsbreite.  

4 AUSBAUARBEITEN

4.1 Estrich

Alle Räume außer Technikbereiche erhalten einen schwimmenden Zement-Estrich auf Wärme-Dämmung bzw. Trittschall-Dämmung, im EG auf Feuchtigkeitssperre (V60 54 + Al 04), entsprechend den Nutzungs- Anforderungen, der am Boden verlegten Versorgungsleitungen (nach TGA-Projektant), und vor allem unter Beachtung der auftretenden Rad- und Punktlasten, in erforderlicher Dicke und Qualität. Verkehrslast im Flurbereich mind. 3,0 kN/m².

4.2 Putzarbeiten

Die lnnenputzarbeiten werden je nach Nutzung auf Kalk-Gips, und -Zementbasis in Q2-Qualität ausgeführt. Untergründe für Fliesenarbeiten sind  entsprechend aufzurauen.

4.3 Trockenbauarbeiten

Nichttragende Innenwände sowie Vorsatzschalen werden in Trockenbau ausgeführt. Grundsätzlich sind alle sichtbaren oder konstruktiv belasteten  Oberflächen 2-fach mit 12,5 mm GKB, oder GKBI-Platten, bei Bedarf mit Feuerschutzplatten zu beplanken. Alle Deckenanschlüsse sind gleitend auszuführen. Alle GK-Wände sind mit Min-Wolle auszuführen, 100 mm-Wände mit 40 mm, 125 mm-Wände mit 60 mm, bzw. 150 mm-Wände mit 80 mm starken Dämmung. Schallschutz- und Brandschutzwände sind auf dem Rohboden aufzustellen. Die gespachtelte Oberfläche ist mind. in Q2 zu gewähren (Ausnahme Deckenhohlräume) Ferner gelten für die Ausführung die „Knauf“ Regel- + Detailanschlüsse. Wo erforderlich sind in Absprache mit dem Architekten (die Möbel-u. Einrichtungspläne sind zu beachten) Wandverstärkungen, UA-Profile, Traversen aus Holz-Mehrschichtplatten, oder Rechteckrohren vorzusehen.

4.4 Abgehängte Decken

Es sind GK-Unterdecken (die Möbel-u. Einrichtungspläne sind zu beachten) wie folgt vorzusehen: Akustikdecke als abgehängte GK-Lochdecken mit Schallschutzvlies (Schallabsorptionsklasse 0,6-0,7), teilweise mit Licht-Vouten, oder als abgehängte glatte GK-Decke, Oberflächen in Q2, zusätzliche funktionale Abkofferungen/Abhängungen je nach benötigter Installation/Rohrquerungen ebenfalls in GK-Glatt, in Abstimmung mit den Architekten. Teilweise Rasterdecken. In der Großküche wird eine Metalldecke nach Hygienevorschriften eingebaut.

4.5 Fliesenarbeiten

Es kommen nur Objekt-Fliesen zu einem Materialnettopreis (Wand- + Bodenfliesenmaterial, ohne Sockelleisten, ohne Verlegung) von netto 25,00 EUR pro m2 zur Ausführung.

Bäder: Alle Bewohnerbäder erhalten rechteckige Wandfliesen 60 x 30 cm in Weiß mit farbigen Teilbereichen. Im Duschbereich raumhoch gefliest. Restliche Fliesenflächen gemäß Planung, sowie rutschhemmende Bodenfliesen gemäß Anforderung in max. 600 x 300 cm bzw. als Mosaik; 5 x 5 cm Nettomaterialpreis (wie vor) 25,00 €/qm.
 WC’s WC‘s erhalten rechteckige Wandfliesen wie Bäder; Fliesenhöhe 1,20 m.

4.6 Bodenbelagsarbeiten

Empfang Eingangshalle-Foyer, Cafe/ Restaurant: Kunststeinfliesen in Großformat (mind, 60 x 60 cm) in Verband verlegt bzw. gern. Vorgaben des Architekten. Netto -Materialpreis (wie vor) 25,00 EUR pro m2. Im Windfang ist eine Sauberlaufzone, aus System-Reinstreifen (z. B. „Emco“, o. glw.), als Kassettenbürste aus Alu-Trägerprofilen, höhengleich in Bodenbelag zu integrieren. (Windfang-breit und auf lichte Türbreite abgestimmt). Bewohnerzimmer: PVC-Bodenbelag als Bahnenware fugendicht und vollflächig geklebt durch gesundheitlich unbedenkliches, zertifiziertes, krankenhausgeeigneten Kleber; Nutzungsklasse für gewerbliche Anforderung. Alternativ PVC-Plankenware in Holzbohlenoptik, Holzsockelleiste ( H. 8-10 cm), nach Farb-, Materialkonzept  und Bemusterung. Plankenware wird bevorzugt, wenn möglich sollte auf Bahnenware verzichtet werden.
 Bäder: Die Bäder erhalten Bodenfliesen max. 600 x 300 cm bzw. als Mosaik 5 x 5 cm zum Materialpreis netto von 20-25,00 EUR pro m2 – Fläche des Duschbereiches bodengleich bzw. nach DIN 18040. Flure Rezeption, Schwesternzimmer sowie, Gemeinschafts- und Aufenthaltsräume: PVC-Plankenware in Holzbohlenoptik Sockel wie vor, Plankenware. Büros / Besprechung: PVC-Plankenware, Sockel wie vor.
 Großküche, Lager, Wäscherei, Umkleiden, Wasch-u. WC- Bereiche, Pflegebäder, Fäkalienspülen und Friseur:  Fliesenflächen der Wände gemäß Planung, sowie rutschhemmende Bodenfliesen gemäß Anforderung in max. 20 x 20 cm bzw. als Mosaik; Materialpreis netto 25,00 €/ m2. 
Grundreinigung und Erstpflege:  Vor Inbetriebnahme erforderliche Versiegelungen etc. nach Hersteller-Vorschriften.

4.7 Innenfensterbänke

 

Fensterbänke aus Multiplex mit HPL-Oberfläche, Dekor nach Farb + Materialkonzept.  

4.8 Türen

 

4.8.1 Innentüren aus Rohrprofilen mit Glas Ausfachung Folgende Türen sind als Alu- oder Stahl-Rohrrahmen-Konstruktion, vollflächig mit Glas ausgefacht, unter Beachtung der Anforderungen des Brandschutzkonzeptes auszuführen: Zugangstüren in Allgemeinbereichen (Gemeinschaftsräume, Speisesaal, -Konferenzraum, Empfang/Kiosk, Treppenhäuser), einschl. deren Oberlichte, Flurtüren die nicht stets offen zu halten sind, einschl. deren Oberlichtes.

Allgemeine Beschreibung: Alu-Glasrahmenkonstruktion je nach angebotenem System, Richtqualität „Hück“, Schüco“, o. glw., Profile pulverbeschichtet nach Material + Farbkonzept; Beschläge: Rollenbänder nach zu erwartenden Lasten, mind. 3 Stück pro Türblatt, Riegel/Fallen oder nur Fallenschloss, Klasse 3 nach DIN 18251, bei Bedarf mit Panikfunktion, mit Edelstahlstulp, 015, DIN 18040 u. SPEC 1104, EN 5 ebenfalls nach Bedarf, Geze oder Dorma in gleichem Farbton wie die Türprofile beschichtet. In Abstimmung mit der Heimleitung sind bei Bedarf Drehtürantriebe vorzusehen, mind.: Küche, Speisesaal, u. Wäscherei. Eventuell notwendige Fluchttür-Terminale sind im Blendrahmen der Türkonstruktion zu integrieren Die notwendige Elektro-Verkabelung zu den Türkomponenten ist stets verdeckt auszuführen (Verkabelung-Schema inder Werkstattzeichnung rechtzeitig aufnehmen). Die Verglasung solcher Türen ist je nach Bedarf und Anforderung auch als Sicherheitsglas (meistens VSG) auszuführen. Horizontale Betätigungsstangen nach DIN EN 1125 sind in Edelstahl auszuführen.
Die Türen, die betrieblich offengehalten werden müssen und Brandschutzanforderungen erfüllen müssen, sind über eine Feststellanlage (FSA) zu steuern, über integriertem Rauchmelder, oder an BMA angeschlossen, je nach Brandschutzkonzept. Flurtüren die stets offengehalten werden, (für ESA sind Systeme mit Haftmagneten zu verwenden) werden und können auch mit geschlossener  Türblattoberfläche, z. B. aus Holzwerkstoff oder Blech, optisch nach Farb- + Materialkonzept beschichtet, ausgeführt werden.

4.8.2 Innentüren aus Holzwerkstoffen Sonstige Türen wie Bewohnerzimmer, Büroräume, Nebenräume, etc, sind als Objekttüren, mit Stahlzarge und Türblatt aus Holzwerkstoffe, Richtqualität „Schörghuber“ wie folgt auszuführen: Allgemeine Anforderung: Beanspruchungsgruppe 5, Klimaklasse II, evtl. Klimaklasse III (nur bedingt temperierte Räume) Brandschutzanforderung nach BS-Konzept, Türen mit Schallschutzanforcierung 32dB in Absprache mit der Heimleitung.
Abmessungen allgemein; Türen Pflege BRM (Baurichtmaß):  1,00 / 2,125 m Sonstige Türen (außer Fluchttüren) BRM: 1,00 / 2,125 m Türen Nebenräume BRM: 0,875 / 2,125 m
Stahlzargen: Als Umfassungszarge aus Stahl-Strangpressprofilen, Stahl verzinkt, Materialstärke 1,5 mm, Spiegel: 30/45mm, teilweise mit Bodeneinstand, teilw. ohne (auf vorhandenem Estrich) vorgerichtet für 2-oder 3- teiliges Objektband (z.B. VX 7939/120) mit Aufnahmeelement, 3-D. verstellbar, für stumpf einschlagendeTüren, bei Schallschutztüren Hohlräume fachgerecht und vollständig mit Montageschaum verschließen; Oberfläche malermäßig lackiert nach Farb- Materialkonzept.
Türblätter: Für die Türblätter in der Küche sind die Hygiene Anforderungen des zuständigen Veterinäramtes zu beachten, die Oberflächenbeschaffenheit muss nachweislich Desinfektionsmittel fest sein und es muss sichergestellt sein, dass die Türen durch die ständige Feuchtigkeit nicht aufquellen können. aus Holzwerkstoffen und Vollholzprofilen, Oberfläche glatt, einfach gefälzt, mit 1 Dichtungsebene Kernlage mehrlagig aus Vollspan (Einhaltung des Brand- + Schallschutzes), Rahmen: 4 seitig aus Furnierschichtholz Deckplatten aus harten Holzfaserplatten DIN EN 622-2, Decklagen aus HPL, DIN EN 438-1, mind. 0,8 mm stark, Dekor nach Farb-u.- Mat-Konzept Blattdicke DIN 68706-1, je nach gefordertem Schallschutz, verdeckter Anleimer aus Hartholz 2-seitig,
Beschläge: Edelstahl-Türbänder „Simons“ VX 7939/120, nach zu erwartenden Lasten und Nachweis AN, Objekt Drückergarnitur mit Rosetten in Edelstahl matt, (Form wie FSB aus Serie 1076) oder gleichwertig, PZ-Schloss vorgerüstet, Schloss n. DIN 18251, Klasse 2-3, 65 mm Dorn PZ-gelocht, mit Edelstahlstulp. Bei Bedarf Gleitschienen OTS, „Geze oder Dorma“, Schallex-Bodendichtung bei Schallschutz- oder Rauchschutz-Türen; es sind Türpuffer je nach Lage und Bedarf vorzusehen. Alle Türen, Bewohnerzimmer etc. im Notfall von außen öffenbar, Bewohnerzimmer sind mit Knauf-Zylinder auszustatten. Türen der Bäder in den Bewohnerzimmern als Drehtüren wie vor, jedoch Klimaklasse II und ohne Schallschutzanforderung mit WC-Garnitur.
Alle Türen für Bewohner leicht zu öffnen betrieben, wenn behördl. notwendig mit  leichtgängigem OTS mit verzögerter Auslösung nach  DIN 18040 u. SPEC 1104, EN 5, es sind Türpuffer je nach Lage und Bedarf vorzusehen. Einige Türen als Ganzglastüren (satiniertes Glas / z.T. Glasausschnitt in Klarglas) mit Scheibenaufkleber (z. B. Friseur), sofern ohne  Brandschutzanforderung.
4.8.3 Außentüren Haupteingangstüre-Windfang: 2flg. Außen-Automatikschiebetüre mit Bewegungsmelder in Ganzglas-Konstruktion, Durchgangsbreite 1,60 m und mit Scheibenaufkleber. Seitenteile fest verglast. Beschreibung, siehe Punkt 3.4 Windfang
Nebeneingangstüren/ Fluchttüren in den Außenwänden: Drehflügelelemente als Alu-Fenster-Konstruktion, siehe weitere Beschreibung unter Punkt 4.8.1, mit Panikbeschlag nach DIN EN 1125, oder EN 179, nach behördlicher Festlegung bzw. gemäß Brandschutzkonzept!, teilweise in T30 Ausführung gem. Brandschutzkonzept. Ausgestattet mit innenliegendem Magnetkontakt zur Öffnungsüberwachung.  

4.9 Schlosser

4.9.1 Geländer und Brüstungen Innengeländer farbig nach Material und Farbkonzept, Oberfläche pulverbeschichtet, im Außenbereich feuerverzinkt; alle Geländer h = mind. 1,00 m,  bzw. gemäß den baurechtlichen Vorschriften. Handläufe in 85 cm Höhe, in Innenbereich Durchmesser 38-42 mm, in Edelstahl; Geländerfüllungen sind kindersicher mit senkrechten Stäben auszuführen, Geländergestaltung, wie Architektenzeichnung. Bei Böschungen im Außenbereich sind Absturzsicherungen anordnen.
4.9.2 Fluchttreppen, außen in Stahlkonstruktion  Die Treppe wird für eine Nutzlast von 5.0 kN/m2 ausgelegt. Die Hauptkonstruktion der Fluchttreppen besteht aus feuerverzinkten Stahl- und Gitterrostprofilen, die architektonisch und statisch zwischen den  Stb-Wandscheiben integriert sind. Die tragenden Stahlprofile, H- und/oder Flachstahlwangen, und die dazwischen gespannten Gitterrostpodeste und-Stufen sind statisch und konstruktiv zu dimensionieren. Die Gitterrostpodeste und —Stufen sind rutschhemmend auszuführen. Die feuerverzinkte Geländerkonstruktion (H mind. 1,0 m) ist ebenfalls kindersicher herzustellen. Für die Stahlkonstruktion sind rechtzeitig Werkstattzeichnungen dem Mieter/Betreiber vorzulegen.

4.10 Handläufe

alle Flure, Treppenhäuser, allg. Bereiche beidseitig, auf Edelstahlkonsolen, Æ ca. 38 mm, h = 85 cm, stabile Ausführung der „Endkrümmer“ Treppenhäuser:  Edelstahl poliert Flure, allgem. Bereiche:  Holz matt lackiert

4.11 Rammschutz entfällt
4.12 Malerarbeiten

Es sind dispersionsfreie und unbedenkliche Farben, in Aufenthaltsräume Latex-Farben mit Nassabriebklasse 2 anzuwenden GK-Bürowände und  GK-Wände in Schwesternstützpunkten mit Glasfaser — glatt, Bewohnerzimmer Rauhfaser, leicht getönt oder farbig gestrichen.  In Fluren und Allgemeinbereichen farbige Gestaltung (z. B. Capadecor Arte-Lasur f bzw. Volltöne auf halber Höhe abwaschbar ausführen) nach Farb- und Materialkonzept,. Nassbereiche f Nasszellen, die nicht gefliest sind, erhalten einen wasserfesten Latex-Anstrich der Nassabriebklasse 1.

 
 
4.13 Brandmeldeanlage

Es wird eine flächendeckende Brandmeldeanlage gemäß Brandschutzgutachten errichtet, mit Aufschaltung auf Feuerwehr/ständig überwachter Stelle. Das Konzept der BMA, mit genauem Schutzumfang, welche Nebenräume überwacht werden müssen, etc., ist rechtzeitig mit dem Ersteller des Brandschutzkonzeptes zu klären. Im Eingangsbereich ist ein Schlüsseltresor, in Abstimmung mit der Feuerwehr einbauen. Die Auflagen aus der Baugenehmigung und das Brandschutzkonzept sind einzuhalten.

4.14 Schließanlage

 

Die Schließanlage wird durch den Mieter geliefert und eingebaut.

 

5 HAUSTECHNIK

 

5.1 Elektrotechnik

5.1.1 Technische Vorbemerkungen
Technische Bedingungen und Vorschriften  Für die Ausführung der elektrotechnischen Anlagen gelten ergänzend zu den allgemeinen Vorbemerkungen nachstehende Bedingungen bzw. Vorschriften in ihrem u. a. anwendbaren Umfang:
– Vorschriften, Bestimmungen und Richtlinien der VDE in der jeweils gültigen Fassung – Vorschriften und technische Anschlussbedingungen des zuständigen EVU und deren zusätzlichen Auflagen – Gesetze, Verordnungen, Bestimmungen und Richtlinien örtlicher und           überörtcher Behörden – Hinweise für die Innenraumbeleuchtung mit künstlichem Licht in öffentlichen Gebäuden  – Richtlinien für das Einbetten von Fundamenterder in Gebäude-           Fundamenten (herausgegeben vom – VDEW) – Maschinen- und Schutzgesetz, soweit es die Elektroanlagen betrifft – Die Fernmeldebauvorschriften – Die einschlägigen DIN- Normen – Vorschriften zur Unfallverhütung und Haftpflicht, sowie der Baupolizei, gleich welcher Art und Ursache – Verordnung über den Bau von Betriebsräumen für elektrische Anlagen (Elt- Bau VO) – Elektrische Anlagen und Betriebsmittel (BGV A2) – Bei Anhäufung von Kabeln und Leitungen in Zwischendecken sind die Richtlinien des VDS über Brandbelastungen zu beachten  – Bei der Installation des Leitungsnetzes ist auf eine symmetrische Belastung der Außenleiter zu achten – Leitungsanlagenrichtlinie (LAR) Alle Vorschriften und Richtlinien gelten jeweils in der bei Baubeginn gültigen Auflage und Fassung.
Qualität der verwendeten Materialien  Alle zur Erstellung der elektrischen Anlagen verwendeten Materialien müssen das VDE- Prüfzeichen tragen. Es sind nur solche Materialien zugelassen, deren Nachbeschaffung bzw. Ersatzbeschaffung jederzeit ohne Schwierigkeiten möglich ist. Es ist anzustreben, durch den Einsatz von einfach aber guten Geräten und Materialien einschlägiger Firmen den Zeitaufwand für Wartungsarbeiten gering zu halten. Die Befestigungen aller Installationsgeräte, Leuchten usw. haben mit nichtrostenden Schrauben zu erfolgen. Befestigungen an Brandschutzdecken- und Wänden unter Verwendung zugelassener Dübel und Schrauben.
Abnahmebescheinigungen und Messprotokolle  Nach Errichten der gesamten Anlage sind vom Auftragnehmer die erforderlichen Beleuchtungsstärkemessungen gemäß EN 12464-1 vorzunehmen. Dabei festgestellte Mängel müssen unverzüglich kostenfrei behoben werden. Die Messergebnisse sind schriftlich in Prüfprotokolle niederzulegen und bei Abnahme zur Verfügung zu stellen. Ferner hat der Auftragnehmer nach Fertigstellung der Beleuchtungsanlage den nach DIN 12464-1 umfassenden Wartungsplan für die Beleuchtungsanlage zu erstellen. Die Erstprüfung gemäß VDE 0100 Teil 610 ist durchzuführen. Sämtliche Anlagen (z. B. Brandmeldeanlage, Sicherheitsbeleuchtung, Lichtrufanlage etc.,) sind auf ihre Funktion hin zu prüfen und in entsprechenden Prüfprotokollen zu dokumentieren.
 Bei der Abnahme sind vorzulegen:
 3 Satz Messprotokoll für:
– Erdungsmessung des Fundamenterders aufgeschlüsselt nach Trennstellen und  Gesamterdübergangswiderstand – Netzwerk Mess- und Prüfprotokoll nach ISO/IEC 11801 als Nachweis mit geeignetem Messgerät Isolationsmessung der einzelnen Stromkreise ab Unterverteilung, sowie Schleifenwiderstandsmessung der jeweiligen Stromkreise RCD Prüfung – Funktionstüchtigkeit der Brandmelde- Notlicht- und ELA- Anlage mit Prüfbescheinigung (des Prüf-Sachverständigengutachter) – Beleuchtungsstärkenmessung für die Allgemein- und Sicherheitsbeleuchtung
Bei unzureichenden Messergebnissen sind alle Mängelursachen sofort kostenfrei zu beseitigen und durch Nachmessungen die Mangelfreiheit zu dokumentieren.
Revisionsunterlagen  Zur Abnahme der Anlage sind die kompletten Revisionsunterlagen in geprüfter und ggf. nach Prüfung in korrigierter Form zu übergeben. Die nachstehende Auflistung gilt in Ihrem anwendbarem Umfang — erhebt jedoch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Die Darstellung der Zeichnungen muss den DIN-Norm 40 700 bis 40 719 bzw. den ETZ- Normen entsprechen. Andere Darstellungen werden nicht anerkannt.
– Messergebnisse der Beleuchtungsmessung – Wartungsplan der Beleuchtungsanlage nach DIN 12464-1 – Protokolle der Erstprüfung – Anlagen und Funktionsbeschreibungen, spezifisch auf die Anlage bezogen – Installationspläne als Grundrisszeichnungen – Montageplan der Potentialausgleichsanlage – Übersichtsschaltbild der Versorgungsanlage – Übersichtsschaltbild der Sicherheitsbeleuchtungsanlage – Stromlaufpläne der Verteiler- und Schaltanlagen in allpoliger Darstellung – Aufbaubilder der Verteiler- und Schaltanlagen – Stromkreisblätter für jede Verteilung mit Angabe der Stromkreisnummern, Zielbezeichnung, Absicherung, Leitungsart, und Leitungsquerschnitt, der abgehenden Leitungen und Anschlussleistungen – Übersichtsschema der Schwachstromanlage – Trassenverlauf für Außenkabelnetze und Außenbeleuchtung mit Vermassung des Kabelverlaufes im Lageplan M. 1/500 – Montageplan der Erder und Erdleitung mit Messwerte – Beschreibung und Ersatzteillisten der eingebauten serienmäßigen Teile – Für alle dem Verschleiß und der regelmäßigen Wartung unterliegenden Anlagenteile wie Leistungsschalter, Motorschutzschalter, Schütze, Relais und dergleichen sind Wartungsvorschriften zusammenzustellen. – Prüfbücher für die FSA und Drehtürantriebe der Türen.
Sollten vom Mieter/Betreiber Formblätter für die vorgenannten Daten zur Verfügung gestellt werden, so sind diese entsprechend den Vorgaben auszufüllen. Die gesamten Unterlagen sind 1-fach als Datenträger-CD (im Format dxf, bzw. dwg. und .pdf) sowie 3-fach in Papierform in Ordnern mit Inhaltsverzeichnis zu übergeben. 

5.1.2 AUFZÜGE 2 Aufzugsanlagen sind erforderlich, als Seilaufzüge (Riemen) nach Möglichkeit ohne Maschinenraum (Aufzugsmaschine im Schachtkopf) und mit flachem Unterfahrt, 1 Anlage, barrierefrei nach DIN EN 81-70 auch als Krankentragentransport, 1 Anlage für Personentransport geeignet,  jeweils mit Brandfallsteuerung ausgestattet. Aufzugsportale in jedem Geschoss in VA-Optik. Kabinenausstattung, barrierefrei nach DIN EN 81-70: Horizontales Bedientableau nach DIN 18040.
Mit Notknopf in Tableau mit Aufsatzrahmen und Schalter „Tür zu“ für Personal (schnelle Reaktionszeit). Wand-Oberflächen in V2A, Bodenbelag wie  Eingangshalle. Deckenfläche glasähnlich satiniert und hinterleuchtet, Gegensprechanlage auf Schwesternruf aufschalten und auf Wartungsfirma Keller nur über Schlüssel (Halbzylinder aus Schließanlage) erreichbar.

5.1.3 BAUWERK – TECHNISCHE ANLAGE Der Hausanschluss Elektro ist entsprechend dem Leistungsbedarf des Gebäudes und den Anschlussbedingungen des örtlichen Versorgers herzustellen.

Eigenstromversorgungsanlagen Um beim Ausfall der allgemeinen Stromversorgung eine Sicherheitsbeleuchtung mit einer Umschaltzeit, die < 1 Sekunde ist zu gewährleisten, wird ein Sicherheitslichtgerät (Zentralbatterie) installiert. Das Sicherheitslichtgerät versorgt die Notausgangs-Hinweisleuchten der Rettungswege in Dauerschaltung sowie die Sicherheitsbeleuchtung in Bereitschaftsschaltung. Das Sicherheitsgerät/Controller führt die nach DIN VDE 0108 vorgeschriebene Prüfung der Sicherheitsbeleuchtung automatisch durch. Leuchtdauer wird im Brandschutzkonzept festgelegt, beträgt aber mindestens 8 Stunden.
Niederspannungsschaltanlagen Die elektrische Energieversorgung der neu zu errichtenden Gebäudehauptverteilung erfolgt aus der Kompaktstation. Das gesamte Netz ist als TN-S Netz aufzubauen. Für die neuen Bereiche sind jeweils getrennte Messeinrichtungen in der Gebäudehauptverteilung vorzusehen. Aus der im Erdgeschoss Raum Elektro als Stahlblech Standschrank auszuführenden Gebäudehauptverteilung heraus, werden Unterverteilungen versorgt. Des Weiteren sind Abgänge für die Gewerke HIS sowie Abgänge für die Aufzuganlagen vorzusehen. Die genauen Standorte der Unterverteilungen sind der Ausführungsplanung zu entnehmen. Die GHV ist als anschlussfertige stahlblechgekapselte NS-Schaltanlage in Schrankbauform in freistehender Ausführung als „Partiell typgeprüfte Schaltgeräte Kombination“ auszuführen, Schutzklasse II, Schutzart nach DIN und mindestens 20%  zusammenhängende Platzreserve. Die Einspeisung der GHV erfolgt über einen Niederspannungs-Leistungsschalter, dessen Größe entsprechend der aufzustellenden Leistungsbilanz festzulegen ist. Die Sicherungsorgane sind selektiv zu dimensionieren. Die Berechnung der Selektivität des LS und die Einstellung der Werte sind vom Vermieter vorzunehmen und zu dokumentieren. Der Blitz- und Überspannungsschutz wird mittels eines Kombi-Ableiters der Anforderung B nach DIN VDE 0675- 6 „Schutzgerät zum Einbeziehen von Starkstromleitungen in den Blitzschutz-Potential-Ausgleich“, nichtausblasend koordinierbar zu Überspannungsableitern der Anforderungsklassen C und D ohne zusätzliche Entkopplungsspulen erreicht, und ist zu installieren. Die Unterverteilungen werden mittels eines TN-S Netzes direkt aus der GI-IV versorgt. Die Leistungsverteilungen auf die Verteilungen sind unter  Berücksichtigung der Gleichzeitigkeits- und Ausnutzungsfaktoren, sowie einer möglichen Leistungsreserve von mindestens 20% auszuführen. Die Zeitselektivität der Überstromschutzorgane ist bis zu den Endverbrauchern sicherzustellen und schriftlich nachzuweisen.
Niederspannungsinstallationsanlagen
Allgemein  Die Ausführung der elektrischen Anlage ist entsprechend den anerkannten Regeln der Technik und den VDE/ DIN- Vorschriften  in der jeweils gültigen Fassung auszuführen. Des Weiteren ist die elektrische Installation durch einen anerkannten vereidigten Sachverständigen  abzunehmen.
Bei der Leitungsverlegung Unterputz sind grundsätzlich alle Nebenarbeiten und Stemmarbeiten mit einzukalkulieren. Anschlüsse für Lüfter, Nachlaufrelais, Fremdgewerke und sonstige technische Einrichtungen sind eigenverantwortlich zu koordinieren, abzustimmen und kalkulatorisch zu berücksichtigen. Das notwendige Leitungsnetz für die Installationen HLS- und MSR-Technik ist durch den Elektroinstallateur auszuführen. Lediglich der Anschluss der beschrifteten Leitungen und Kabel an die Geräte und Anlagen wird durch den Auftragnehmer HLS ausgeführt. Zur Kalkulation sind die Kabelkanäle und Kabelpritschen des Auftragnehmers HLS unbedingt zu beachten.
Unterverteilungen (UV)  Bei den Unterverteilungen sind die Normen wie bei der beschriebenen GHV anzuwenden. Grundsätzlich sind die nachfolgenden Punkte zu berücksichtigen: – Steckdosenstromkreis 30 mA – Beleuchtungsstromkreise 300 mA (bei Leuchten im Handbereich: 30 mA) – Getrennte Stromkreise für Beleuchtungs- und Steckdosenstromkreise – Pro Arbeitsplatz sind separat abzusichernde EDV-Steckdosen zu installieren –   Die EDV-Steckdosenstromkreise sind mit Fehlerstromschutzschalter 30 mA als Schutzmaßnahme zu schützen (El 300mA an Steckdosen nicht zugelassen) – Für die Außenbeleuchtung ist ein Dämmerungsschalter sowie eine Zeitschaltuhr und ein Bewegungsmelder für den Laufbereich zur Nachtabschaltung vorgesehen – Pro Fl sind maximal 8 Endstromkreise zuzuordnen – Die Endstromkreise sind über Leitungsschutzschalter aufzubauen – Die Aufteilung bzw. Anzahl der Abgangssicherungen sind technisch sinnvoll zu wählen – Schaltschränke und Geräteanschlüsse> 35 A werden über Sicherungslasttrenner angeschlossen – Sicherungsorgane sind selektiv zu dimensionieren – Ankommende und abgehende Leitungen sind über Klemmen zu führen – Die Neutralleiter sind über Nulleitertrennklemmen zu führen – Schutzleiter- und Nulleiterklemmen sind direkt neben den Abgangsklemmen des jeweiligen Stromkreises anzuordnen – In jede Verteilung sind an der Innenseite der Schaltschranktüren feste Plantaschen anzubringen, in denen Revisionszeichnungen sowohl mit Stromkreisnummer als auch mit Klemmenbezeichnungen versehen, vorzuhalten sind – Sämtliche Revisionsunterlagen sind entsprechend den DIN 40 719 anzufertigen – Der Überspannungsschutz wird mittels eines mehrpoligen Überspannungsableiters für komplette Schaltung TN-S Netz der Anforderung C nach DIN VDE 0675-6 „Schutzgerät zum Einbeziehen von Starkstromleitungen in den Blitzschutz- Potentialausgleich“ errichtet und ist zu installieren – Zum Leistungsumfang gehört eine dauerhafte Beschriftung der Bauteile (gravierte Resciparschilder) — Papierstreifen oder mit Zangenprägung ist nicht zugelassen – In jeder Verteilung ist eine zusammenhängende Platzreserve von 20% vorzuhalten
An jeder Unterverteilung ist eine separate Schwachstrom-Unterverteilung auszuführen, in dem die Leitungen für TK-Anlage, Brandmeldeanlage, ELA- Anlage etc. aufzuschalten und 1:1 durch zu rangieren sind, wobei die LSA- Plus- Leisten für die einzelnen Anlagenteile optisch getrennt voneinander anzuordnen sind. Die LSA- Plus- Leisten für die Brandmeldetechnik sind in der Farbe „rot‘ zu montieren.
Kabel und Leitungen  Schalter- und Lampenleitungen sind grundsätzlich mindestens 3 x 1, 5 mnm2 zu verlegen, Leitungen für Schuko- Steckdosen und für sonstige Leistungsanschlüsse mindestens in 3 x 2,5 mm2. Die Dimensionierung der Hauptleitungsquerschnitte ist nach der zulässigen Strombelastbarkeit nach VDE und nach dem zulässigen Spannungsfall und Leistungsverlust eigenverantwortlich festzulegen. Die Zuleitungen zur Gebäudehauptverteilung und zu den Unterverteilungen sind zusätzlich für eine  Leitungsreserve von 20% auszulegen. Bei der Verlegung von Kabel und Leitungen jeglicher Art sind die einschlägigen VDE- und Hersteller-Vorschriften zwingend einzuhalten. Die gilt insbesondere für die Verlegung von Kabel und Leitungen in geprüfter Verlegetechnik (Funktionserhalt).
Verlegesysteme  Die Verlegung der Kabel und Leitungen erfolgt soweit möglich in den Abhangdecken im Bereich der Nebenräume von Bewohnerzimmern. Hier sind entsprechende Verlegesysteme in zugelassenen Brandschutzkanälen nach Herstellerangaben und dem bautechnischen Brandschutz zu installieren. Auf die getrennte Verlegung der Stark- und Schwachstromleitungen wird besonders hingewiesen. Leitungen mit Funktionserhalt sind entsprechend in geprüfter Verlegetechnik zu installieren. Bei der Verlegung in den Betondecken sind unbedingt die einschlägigen Bauvorschriften zu beachten.  Die Kabelverlegung ist in den jeweiligen Grundrissen zu dokumentieren und zu vermaßen. Die Verlegung in den einzelnen Räumen erfolgt in Unterputz- Ausführung bzw. in Trockenbauwänden und in horizontal Verlegung. Kabel und Leitungen sind grundsätzlich ungeschnitten zu verlegen. Bei Leitungsführung durch Brandwände oder Verlassen von Brandabschnitten sind diese durch bauaufsichtlich zugelassene Kabelschotts der Feuerwiderstandsklasse S 90 zu verschließen und dauerhaft zu kennzeichnen. Bei Querung von Flucht- und Rettungswegen und in deren Verlauf ist die Trassenführung entsprechend den einschlägigen Richtlinien zu verlegen. Durchbrüche in diesen Wegen sind nach den Regeln der Technik zu schotten. Installationsgeräte Bei der Ausführung der Elektroinstallationsarbeiten, insbesondere der Leitungsverlegung und der Anordnung der Installationsgeräte, sind die Trassen und Aufbauorte mit den anderen Betriebstechnikgewerken eigenständig zu koordinieren.
 Für alle Schalter und Steckdosen des Bauvorhabens ist grundsätzlich das Fabrikat eines namhaften Herstellers einzusetzen. Wenn nicht gesondert gefordert, ist von der Farbe „rein weiß glänzend“ auszugehen. Die Farbe der Installationsgeräte ist jedoch vor Baubeginn noch einmal eigenständig durch den Auftragnehmer mit dem Bauherrn abzustimmen. Die EDV- Schutzkontaktsteckdosen sind in der Farbe „Rot“ auszuführen. Für mehrere Schalter und Steckdosen, die unmittelbar neben- bzw. übereinander angeordnet sind, sind stets gemeinsame Abdeckrahmen zu verwenden. Als Mehrfachsteckdosen sind Einzelsteckdosen mit gemeinsamer Abdeckung einzusetzen. Die Befestigung aller Installationsgeräte in Schalterdosen muss mit Schrauben erfolgen- Krallenbefestigungen werden nicht akzeptiert. Wassergeschütze Installationsgeräte sollen mindestens der Schutzart IP44 entsprechen. EDV- Steckdosen sind als solche dauerhaft zu kennzeichnen- entweder ist das vom Hersteller hier angebotene System (Beschriftungsfeld, Farbe etc.) oder eine Gravur der Abdeckung vorzusehen. Die Verschaltung von Leitungen erfolgt ausschließlich in Schalterabzweigdosen- die Verschaltung in Abzweigdosen und Abzweigkästen ist nur in Ausnahmefällen zulässig. Wandleuchten erhalten Wandauslassdosen. Alle Schalter und Taster in Fluren, Treppenhäusern, allgemeinen Durchgangsbereichen usw. sind mit Orientierungslampen zu versehen, ansonsten entsprechend der Raumnutzung mit Kontrolllampen. An Wänden mit Fliesen sind die Installationsgeräte auf Kreuzfuge zusetzen. Hier ist sicherzustellen, dass die Wanddosen fliesenbündig einzusetzen sind um die geforderte Schutzart zu gewährleisten. Die Befestigung aller Aufputzgeräte hat ausschließlich mit nichtrostenden Schrauben zu erfolgen. Die Forderung betrifft grundsätzlich auch alle sonstigen Befestigungen (z. B. Lampen etc.). Schalter, Steckdosen und Geräteanschlüsse sind abweichend von der DIN 18040 allgemein in folgenden Höhen über Fertigfußboden zu installieren: – Schalter 1,10 m ü. OKFF – Steckdosen, Geräteanschlussdosen 0,25 m ü. OKFF – Steckdosen oberhalb von Arbeitsplatten 1,10 m ü. OKFF – Reparaturschalter u. Bereichs- Not- Aus-Schalter 1,10 m ü. OKFF – Anschluss für Sondergeräte je nach Erfordernis. Die Installationshöhe ist den Ausführungszeichnungen zu entnehmen. Hierzu sind die Angaben des Einrichtungskonzeptes des AG rechtzeitig anzufordern, zu beachten und umzusetzen. Einzelzimmer:                2 St. Wechselschalter (Anordnung neben der Tür und am Bett) zur Schaltung des Deckenlichtes LED im Wohnbereich 4 St. Schuko- Doppelsteckdosen 1 St. Simplex Netzwerk Cat 6a Dose für Telefon oder 1 Stck. Antennenanschlussdose mit Rundfunk Duschbad: 1 Wandbrennstelle LED auch über den Präsenzmnelder der Deckenbrennstelle 1 Deckenbrennstelle LED mit Präsenzmelder 1 Steckdose am Spiegel 1 Anschluss Entlüftung 1 Ruf-Zugschalter Nebenräume: Soziaräume: 3 Deckenbrennstellen mit Ausschalter bzw. nach Lichtberechnung 2 Doppelsteckdosen 1 Steckdose bei Ausschalter 1 St., Simplex Netzwerk Chat 6a Dose für Telefon oder Netzwerk TV-Raum/Gemeinschaftsraum: 3 Deckenbrennstellen mit Ausschalter bzw. nach Lichtberechnung 4 Doppelsteckdosen 1 Steckdose bei Ausschalter 1 St. Simplex Netzwerk Chat 6a Dose für Telefon oder Netzwerk 1 TV-Anschluss Speisesaal: nach Planung und Einbeziehung des Einrichtungskonzeptes Sonstige Räume Flure etc: Steckdosen und Deckenbrennstellen nach Planung Telefonverkabelung/WLAN: im gesamten Haus, durch den AN (in Form von strukturierter Verkabelung Cat. 6a) Potentialausgleichsanlage Alle metallenen Teile sind gemäß den einschlägigen Vorschriften in den Potentialausgleich einzubeziehen. Dies gilt uneingeschränkt auch für sämtliche Metallteile der am Baubeteiligten Fremdgewerke wie z. B. die Versorgungsmedien (Rohrleitungen, Lüftungskanäle etc,), Metallspülen, Duschwannen, Badewannen usw. der HLS-Technik. Zusätzliche Brandschutzmaßnahmen  Bei Leitungsführungen durch Brandwände oder Verlassen von Brandabschnitten sind diese durch bauaufsichtlich zugelassene Kabelschotts der Feuerwiderstandsklasse S 90 zu verschließen und dauerhaft zu kennzeichnen. Bei Querung in Flucht- und Rettungswegen sowie in deren Verlauf ist die Trassenführung entsprechend den einschlägigen Richtlinien zu schotten.
Bei Abhangdecken der Feuerwiderstandsklasse E 30 sind die elektronischen Einbauten in der Decke — wie Leuchten, Lautsprecher etc. — entsprechend den, im Zusammenhang mit der Decke, typgerecht Abkofferungen zu schotten.
Verkabelung der Sicherheitsbeleuchtung Die Sicherheitsbeleuchtung (Ausgangstransparente und Sicherheitsleuchten) wird von einer Zentralbatterieanlage, welche im Raum Elektro im Untergeschoss untergebracht ist, sternförmig gespeist. Grundsätzlich sind für die Versorgung der Ausgangstransparente und der Sicherheitsleuchten getrennte Versorgungsleitungen zu verlegen, die bis in den jeweiligen Brandabschnitt —jeweils mindestens 2 Stromkreise für Sicherheitsleuchten und 2 Stromkreise für die Ausgangstransparente — mit  Spezialkabel in Funktionserhalt entsprechend den einschlägigen Richtlinien zu verlegen sind. Auf die Verlegung von Kabel und Leitungen in geprüfter Verlegetechnik wird besonders hingewiesen.
Sonnenschutzanlage  sh. Pkt. 3.3 Ortsfeste Beleuchtungsanlage Alle Beleuchtungskörper müssen bindend den DIN- und VDE- Normen entsprechen. Gleiches gilt für alle eingebauten  Fassungen.
Die folgende Beleuchtung ist zu verbauen: Zimmerleuchte: Glamox CRXG 4 LED G3, oder vergleichbar, Badleuchte /Vor Flur: Glamox CRXG 4 LED G3, oder vergleichbar, Spiegelleuchte: Glamox A40-W600 LED, oder vergleichbar, Wannenleuchte IP 66: Glamox GPM3 LED, oder vergleichbar, Rasterleuchte: Glamox C20-R625X625 LED, oder vergleichbar, Einbaudownlight
Bei der Festlegung der Nennbeleuchtungsstärken ist von einem Verminderungsfaktor von 1,25 auszugehen. Auf Blendungsbegrenzung und gleichmäßige Lichtverteilung ist bei der Berechnung besonders Wert zu legen. Die Leuchten, die in der Ausführungsplanung als „mit der zusätzlichen Funktion  Sicherheitsleuchte“ ausgewiesen sind, sind mit entsprechenden Vorschaltgeräten zu versehen.
Der Auftragnehmer hat eigenverantwortlich für die DIN EN 12464-1 bzw. DIN 5035 je nach Raumnutzung erforderlichen Beleuchtungsstärken Sorge zu tragen und durch abschließend, raumweise durchzuführende Messungen die vorgeschriebenen Beleuchtungsstärkewerte nachzuweisen.
Leuchten die in bewegliches Mobiliar montiert werden, sind nicht im Leistungsumfang enthalten. Es sind sämtliche Leuchten die mit dem Objekt fest verbunden sind und für die Funktion erforderlich sind enthalten. Das Leuchtkonzept ist in Anlehnung zur Ausstattungsplanung durch den Vermieter zu erarbeiten, mit dem Bevollmächtigten des Mieters/Betreibers abzustimmen und Bestandteil des Leistungsumfanges.
Sicherheitsbeleuchtung Für die Versorgung der Sicherheitsleuchten und Ausgangshinweisleuchten ist eine Zentralbatterieanlage vorzusehen. Hierbei ist davon auszugehen, dass Teile der allgemeinen Beleuchtung bei Netzausfall die Funktion der Sicherheitsbeleuchtung übernehmen.
Die vorzusehende Anzahl und der Einbauort der Sicherheitsleuchten und der Ausgangshinweisleuchten sind den Ausführungsplänen zu entnehmen. Dabei ist, um bei Ausfall der Allgemeinbeleuchtung eine gleichmäßige Ausleuchtung durch „Sicherheitsleuchten“ zu gewährleisten, eine sinnvolle Aufteilung und damit Zuordnung der Leuchten in den Bereichen, in denen mehrere Leuchten mit der zusätzlichen Funktion als Sicherheitsleuchte vorgesehen sind, zu wählen.
Die Sicherheitsanlage besteht aus einem zentralen Sicherheitslichtgerät mit wartungsarmen Batterien oder wartungsarmen Einzelbatterien, Ausgangshinweisleuchten in Dauerschaltung, Teile der Allgemeinbeleuchtung sowie besondere Deckenleuchten in Bereitschaftsschaltung und der notwendigen  Verkabelung. Auch hier wird die Sicherheitsbeleuchtung in LED Technik ausgeführt. Empfehlung liegt bei CEAG (EATON) Guided St. Das Zentralbatteriesystem, ausgestattet mit einer Funktionsüberwachung, einer permanenten Einzelüberwachung jeder Sicherheits- und Ausgangshinweisleuchte — ist im Raum Batterie im Untergeschoss untergebracht. Wenn dieses System in ausreichender Kapazität im Bestand vorhanden ist, sind die neuen Leuchten dort aufzuschalten. Besonderes Augenmerk bei der Ausführung der Sicherheitsbeleuchtung gilt neben den einschlägigen Richtlinien  wie DIN VDE 0108, ASR 7/4 etc. der EN 1838 sowie der DIN 4844 und soweit anwendbar der LAR 03/200. Der Raum in dem die Zentralbatterieanlage steht muss geeignet be- und entlüftet werden. Fluchtwegtransparent Typ 1: einseitiges Piktogramm Fluchtwegtransparent Typ 2: doppelseitiges Piktogramm Die Fluchtwegtransparente sind je nach örtlicher Gegebenheit unterschiedlich zu montieren (Wandbefestigung, Deckenbefestigung mit/ohne Pendel, in abgehängten Decken etc.).
Blitzschutz- und Erdungsanlagen Für die Errichtung der Blitzschutzanlage gilt generell die DIN VDE 0185 in der jeweils gültigen Fassung. Für den inneren Blitzschutz gelten zusätzlich die entsprechenden Festlegungen in der DIN VDE 0100, DIN VDE 0675, DIN VDE 0800 und DIN VDE 0845.
Weiterhin sind die Bauordnung und die besonderen Auflagen der Baugenehmigungsbehörde zu berücksichtigen. Es dürfen nur Materialen verwandt werden, deren Bauart den einschlägigen DIN- Normen entsprechen. Den äußeren Gebäudekonturen folgend ist ein geschlossener Ring aus verzinktem Bandstahl 30×3,5mm hochkant auf Abstandhalter im Fundament  einzulegen. Der Ring muss vollständig von Beton umgeben sein. Dehnungsfugen sind durch Dehnungsbänder zu überbrücken. Anschlussfahnen — in erforderlichen Umfang— sind vom Fundamenterder aus isoliert in Edelstahl, V4A, auszuführen. Daran werden die Erdungstrennsteilen und die erforderlichen Tiefenerder angeschlossen. Die Erder sind auf Potentialausgleichsschienen zu führen. Hier wird eine Verbindung der einzelnen Potentiale vorgenommen.
Auf diese Potentialausgleichsschienen ist auch der Anschluss der Haupt- bzw. Unterverteilung, Heizungsrohre, Wasserleitungen, Gasrohre usw. und der zusätzliche Potentialausgleich zu führen. Ein ausreichender Blitzschutz wird nur erreicht, wenn alle Gebäudeteile mit Auffangleitungen ausgerüstet werden. Dachaufbauten sind bevorzugte Einschlagstellen und daher mit Auffangeinrichtungen zu versehen.  Bemessung und Ausführung der Blitzschutzanlage mit Auffangeinrichtungen, Ableitungen und Erdungsanlage erfolgt nach DIN VDE 0185, in der die Einzelheiten über Querschnitte, Werkstoffe, Befestigungsorte und Anordnung der Leitungen festgelegt sind. Die Dachflächen sind mit Auffangleitungen zu versehen, wobei kein Punkt der Dachfläche mehr als 5 m von der Auffangrichtung entfernt liegen darf. Die Ableitungen sind gemäß DIN VDE 0185 Teil 1 Abs. 5.2 anzuordnen. Sie sind mit dem Fundamenterder und dem Potentialsteuererder zu verbinden. In jeder Ableitung ist in Bodennähe eine Trennstelle für Messzwecke vorzusehen.

5.1.4 FERNMELDE- UND INFORMATIONSTECHNISCHE ANLAGEN
Telekommunikationsanlagen, DECT System und Lichtrufanlage,Schwesternotrufanlage Die Telekommunikationsanlage und das DECT System sowie die Lichtrufanlage sind durch den Betreiber Alloheim eigenverantwortlich zu beschaffen. Der Leistungsumfang endet bei der Verkabelung, dem Setzen der Anschlussdosen und des erstellen der Messprotokolle.  Für die Verkabelung ist durch Alloheim eine Werksplanung zur Verfügung zu stellen. Das Leitungsnetz wird dementsprechend durch den Auftragnehmer Elektro erstellt. Sämtliche Anlagenteile und Geräte sind durch den Lieferanten der Anlagen im Auftrag durch Alloheim zu installieren. Die Verantwortung für die Einschlägigen Richtlinien und Vorschriften obliegen Alloheim. Alle Zentralen der Anlagen (Netzwerk, Telefon, Lichtruf und BMA) müssen sich in einem Radius von 7 m auf einer Ebene wiederfinden. Die Anlagen kommunizieren über die ESPA444 Schnittstelle.
Elektroakustische Anlage und Alarmanlage (ELA) Im Bereich des Speisesaals ist eine flächendeckende Ausstattung mit Lautsprechern für Musikeinspielung vorzusehen.  Die Einspeisung der Lautsprecher erfolgt von einer von Alloheim fest zu legenden Stelle.  Die Einspielgeräte wie Musikanlage, CD Player etc. sind nicht Bestandteil der Lieferung durch den Vermieter und sind  somit von Alloheim  selbst zu beschaffen. Die Leistung des Vermieters endet an der Einspeisung in Unterputzausführung über Klinkenstecker. Als Lautsprecher sollen, je nach örtlichen Gegebenheiten, entweder rechteckige oder runde Kunststoffgehäuse bestückt mit einem 6W  Konus- Lautsprecher in Unterputz- Montage zum Einsatz kommen. Auf den Leitungsquerschnitt von. min. 2,5 Quadrat ist zu achten.
Antennenanlage Das gesamte Gebäude erhält eine Satellitenempfangsanlage ohne Kopfstation zum Empfang von Satellitenprogrammen und Radioprogrammen.  Jedes Bewohnerzimmer erhält einen, gegenüber dem Bett angeordneten, Antennenanschluss in Unterputz — Ausführung. Die kombinierten Wohn- und Aufenthaltsräume erhalten ebenso Antennenanschlussdosen. Notwendige Verstärker, Weichen, Abschluss-Widerstände usw. sind nach Erfordernis vorzusehen. Bei der Installation des Leitungsnetzes und der sonstigen Anlageteile sind die einschlägigen Richtlinien, Gesetze, Vorschriften und Bestimmungen die im Zusammenhang mit der Errichtung von Rundfunk- Empfangsanlagen stehen, zu beachten. Endgeräte (Radio, TV- Gerät) sind nicht Bestandteil des Leistungsumfanges. Die Leistung endet mit der Vorlage der Bestandsunterlagen und den Messprotokollen mit Mindest- und Höchstpegeln an den Geräten und Anschlussdosen. Die Vorlage der vorgenannten Unterlagen ist Voraussetzung einer erfolgreichen Abnahme der Gesamtanlage.
Brandmeldeanlage (BMA) Die BMA ist flächendeckend im gesamten Gebäude nach dem Brandschutzkonzept zu installieren.  Der Standort der Zentrale muss sich im selben Raum wie die TK und Schwesternrufanlage befinden und des Feuerwehrbedienfeldes ist im Erdgeschoss im Empfangsbereich vorzusehen. Die gesamte Brandmeldeanlage ist in Ringbustechnik aufzubauen. An allen Ausgängen und Außentüren  sowie im Verlauf der Flucht- und Rettungswege sind Handdruckmelder vorzusehen. Im Bereich des Haupteingangs im Erdgeschoss ist das Feuerwehrschlüsseldepot,  die Freischalteinrichtung sowie eine Blitzleuchte zu montieren.  Sämtliche Anforderungen bezüglich der Ausführung der Brandmeldeanlage sind in Eigenregie durch den Auftragnehmer  mit der örtlichen Feuerwehr und dem Brandschutzprüfer im Vorfeld abzustimmen.  Die resultierenden Ergebnisse sind, auch wenn sie vom Raumbuch abweichen sollten, Bestandteil des Leistungsumfangs. Je nach Anwendungsfall — Bewohnerzimmer min 2 Kategorie Melder optisch+thermisch, Küchenbereich etc. sind optische Melder, Thermodifferentialmelder usw. in ausreichender Anzahl vorzusehen. Deckenhohlräume, in denen Installationstrassen verlaufen, sind mittels automatischer Melder innerhalb und unterhalb der abgehängten Decke zu überwachen. Jeder, im Deckenhohlraum eingesetzte Brandmelder, erhält eine in unmittelbarer Nähe unterhalb der abgehängten Decke angeordnete, parallel  geschaltete externe Anzeige wenn von der Feuerwehr gefordert.  Die Lüftungskanäle der HLS- Technik sind mit in die Überwachungen durch die Brandmeldeanlage einzubeziehen, hier insbesondere die Brandschutzklappen. Sämtliche Meldeeinrichtungen (automatische Melder, Handdruckmelder, Parallelanzeigen etc.) erhalten Melderkennzeichnungsschilder mit Angabe der Meldergruppe und Meldernummer innerhalb der Meldergruppe. Der Leistungsumfang des Auftragnehmers beinhaltet auch die  Lieferung der — entsprechend den Forderungen der örtlichen Feuerwehr- notwendigen Laufkarten- Einsatzdatei. Die Übermittlung von  Brandalarmen erfolgt als stiller Alarm auch an die Mobilteile der DECT- Handys. Diese Vorgehensweise ist durch den Vermieter mit dem Brandschutzprüfer und Betreiber abzustimmen. Diese ist in Schriftform festzulegen. Vor der Inbetriebnahme der Brandmeldeanlage ist diese durch einen unabhängigen Sachverständigen abzunehmen.
Von der Brandmeldeanlage aus ist zu jeder Rauchschutztür im Gebäude eine Steuerleitung zu verlegen, über die im Brandfall die Türen ausgelöst werden (zufallen). Für die Brandmeldeanlage ist nach Inbetriebnahme eine Einweisung des Personals vorzunehmen.  Die Terminabstimmung mit dem Nutzer obliegt dem Auftragnehmer.
Vorgeschriebenes Fabrikat und Typ: Esser
EDV- Netzwerk Der gesamte administrative Bereich erhält ein strukturiertes EDV- Datennetz und Telefonnetz, das an das bestehende Netz anzuschließen ist. Die Bewohnerzimmer werden über ein Kat 7 Kabel mitversorgt, dass eine mögliche zukünftige Internetbenutzung erlaubt. An jedem Arbeitsplatz sind 1,5 EDV- Doppeldosen (2x RJ 45 mit Schrägauslass) der Kategorie 6 vorzuhalten.  Es ist ein Zentralverteiler in 19“ Technik zu installieren. Dieser ist als Standschrank (ca.2m hoch) mit 2 transparenten Türen (Front- und Rückenseite) auszuführen. Sämtliche Daten- Anschlussleitungen sind im vorgenannten Verteiler auf Patchfelder zu führen. Nur aktive Komponenten werden bauseits gestellt. Der hierfür notwendige Platzbedarf — etwa 10 Höheneinheiten ist vor Einbringung des Verteilers mit dem Bauherrn abzustimmen.

5.1.5 AUSSENANLAGEN ELT Starkstromanlagen Im Bereich der Speisesaalterrasse im Außenbereich sind Außenleuchten zu installieren. Das hierfür notwendige Leitungsnetz (vgl. Abschnitt Kabel und Leitungen) ist einschließlich Kabelgraben, Sandbettung, Trassenband etc.  herzustellen.
 Die Steuerung der Außenbeleuchtung erfolgt über Zeitschaltuhr, Dämmerungsschalter und Dimmer zur Nachtabsenkung sowie manuell vorn Lichttableau im Empfang. An sämtlichen Gebäudeausgängen ist eine Außenbeleuchtung (Wandleuchten) vorzusehen, die ebenfalls wie die Terrassenbeleuchtung zu schalten ist.

Fernmelde- und informationstechnische Anlagen

Sprechanlage Am Haupteingang ist eine Klingel mit Außensprechstelle, die auf die Telefonanlage aufzuschalten ist, zu montieren. Von den Mobilteilen der Telefonanlage soll dann eine Öffnung der Haupteingangstür möglich sein. Die Montage hat barrierefrei, nach DIN 18040 zu erfolgen. 

 5.2 Heizungstechnik

LEITBESCHREIBUNG HEIZUNGSTECHNIK Die Energieversorgung des Gebäudes erfolgt über einen Anschluss an das Gasversorgungsnetz des örtlichen Energieversorgungsunternehmens. Die Hauseinführung mit der Gasmess- und Regeleinrichtung (Lieferumfang Gasversorgungsunternehmen) ist in einem separaten Hausanschlussraum des Gebäudes angeordnet.
Alternativ: Die Energieversorgung des Gebäudes erfolgt über einen Anschluss an das Fernwärmenetz des örtlichen Energieversorgungsunternehmens. Die Hauseinführung mit der Fernwärmemess- und Regeleinrichtung (Lieferumfang Versorgungsunternehmen) ist in einem separaten Hausanschlussraum anzuordnen. Grundsätzlich ist die Fernwärmeversorgung vorzuziehen. 

5.2.1 HEIZZENTRALE
5.2.1.1   In der Heizungszentrale sind sämtliche heizungstechnischen und sicherheitstechnischen Komponenten des Gebäudes angeordnet. Es wird ein NT-Gas-Heizkessel in der nach Wärmebedarfsberechnung ermittelten Gesamtleistung als Einzel- oder Doppelkessel installiert.
5.2.1.2   Die voraussichtliche Heizleistung ist der ENEV-Berechnung und weiteren Projektierung zu entnehmen.
5.2.1.3   Die Fernwärmeleitung ist mit allen erforderlichen Absperr- Regel- und Sicherheitsarmaturen auszustatten und entspricht den Forderungen des zuständigen GVU und den Vorschriften des DVGW. Die Anforderung des Versorgers und die technischen Einzelheiten sind mit diesem abgestimmt.
5.2.1.4   Die sicherheitstechnische Ausrüstung entspricht den Regeln der DIN 4751.  
5.2.1.5   Die maximale Betriebstemperatur der Kesselanlage ist mit einer Vorlauf-Temperatur von 70°C und einer Rücklauftemperatur von 50°C festgelegt. Die  Regelung der Kesselwasservorlauftemperatur erfolgt witterungsabhängig über die Kesselkreisregelung. Die Vorlauftemperatur wird jedoch einen konstanten Mindestwert nicht unterschreiten. Dieser liegt so hoch, dass in den Übergangszeiten an den Wärmeverbrauchern entsprechend ihrer Auslegung eine eine ausreichende Vorlauftemperatur ansteht.   
5.2.1.6 Die Kessel sind über Handdrosselklappen abzusperren. Die Anforderungen an die Wasserbeschaffenheit entsprechen der               VDI-Richtlinie 2035.
 5.2.2 GASLEITUNGEN Gasleitungen werden mit allen erforderlichen Absperr-, Regel- und Sicherheitsarmaturen ausgestattet und müssen  den Forderungen des zuständigen GVU und den Vorschriften des DVGW entsprechen. Die Anforderung des Versorgers und die technischen Einzelheiten werden mit diesem abgestimmt.
5.2.3 WÄRMEVERTEILANLAGEN Das Gebäude wird über eine Heizzentrale heizungsseitig erschlossen. Die Heizungszentrale ist im Untergeschoß angeordnet und beinhaltet den Heizkessel und alle sicherheitstechnischen Einrichtungen, alle Verteiler, Sammler, Pumpenanlagen, Regelanlagen.
5.2.3.1   Temperaturen der einzelnen Verbraucher sind -vorbehaltlich der Fachplanung- wie folgt angesetzt:  – Statische Heizflächen: Vorlauf 70°C, Rücklauf 50°C – Raumlufttechnische Anlagen: Vorlauf 70°C, Rücklauf 50°C
Die vorgenannten Temperaturen sind Maximalwerte und müssen bei einer Außentemperatur von —12°C erreicht werden. 5.2.3.2   Die Auslegung der Heizungsanlage erfolgt u. a. nach DIN EN 12831. 5.2.3.3   Der maximale Innendruck der Heizungsanlage ist mit 6,0 bar vorgesehen. Der Betriebsdruck beträgt 2,5 bar max.! Alle Heizgruppen werden einzeln absperrbar und entleerbar mit Differenzdruckregelung installiert und mit Entlüftungsstationen versehen. Jede einzelne Heizgruppe erhält eine Rohreinbaupumpe sowie entsprechende Absperr- und Regelventile.
5.2.3.4   Die Umwälzpumpen für die statischen Heizflächen erhalten Pumpenschaltgeräte, die einen stufenlosen, drehzahlgeregelten               Betrieb der Pumpen erlauben. Die Schaltung erfolgt differenzdruckabhängig.
 5.2.3.5   Als Absperrorgane werden in der Heiz- und Lüftungszentrale wartungsfreie Flanschenabsperrventile, PN 6 aus GG25 eingebaut. Die Verteilung des Heizwassers in den Schächten erfolgt in Kupfer-Kunststoff oder Stahlrohr. Etagenabgänge werden ebenfalls vorbenannter Rohrqualität ausgeführt. Sämtliche Rohrleitungen werden entsprechend gesetzlicher Vorschriften und technischer Baubestimmungen gedämmt.
5.2.3.6   Das Rohrnetz für Verteil- und Steigleitungen wird als 2-Rohrsystem ausgeführt. Alle von den Steigesträngen abgehenden Geschossverteilungen erhalten im Vorlauf und im Rücklauf Strangregulierventile für voreingestellten Volumenstrom einschließlich Absperrungen und Entleerung mit Differenzdruckregelung.
5.2.3.7   Die Geschossverteilungen werden im Estrich bzw. in den Schächten der jeweiligen Geschosse verlegt. Verlegung in Schächten unter Beachtung der EnEV.
5.2.3.8   Die Erhitzer der Lüftungsgeräte werden absperr- und entleerbar eingerichtet und erhalten eine Umwälzpumpe sowie ein Regelventil. Die Hydraulik wird als Einspritzschaltung ausgelegt. Über die Rohrnetzberechnung der Heizanlage sind die Einstellwerte an den Strangregulierventilen mit Entleerung und Differenzdruckregelung vorzunehmen. Die Berechnungen für den hydraulischen Abgleich sind vorzulegen.
5.2.4 WÄRMEMENGENZÄHLUNG Eine Wärmemengenzählung wird bei der Fernwärmeversorgung als Abrechnungsgrundlage vorgesehen.
5.2.5 WÄRMEVERBRAUCHER UND HEIZGRUPPEN
5.2.5.1 Entsprechend Größe und Form des Anbau-Gebäudes werden mehrere Heiz- bzw. Regelkreise erforderlich: a) statische Heizung b) dynamische Heizung (raumlufttechnische Anlagen)      c) Warmwasserbereitung
5.2.5.2 Die genaue Festlegung der Heiz- und Regelkreise, deren hydraulische Anbindung und die gebäudespezifischen Anforderung ergeben sich aus den Anforderungen der Fachplanung.
5.2.6 HEIZFLÄCHEN In den einzelnen Etagen sind Ventilkompaktheizkörper mit glatter (in untergeordneten Bereich wie z.B. Büros  in strukturierter) Oberfläche der Farbe RAL 9016 und in den Bewohnerbädern Handtuchheizkörper mit einer Montagehöhe von 85 cm ab OKFF vorgesehen. Alle Heizflächen erhalten thermostatische Heizkörperventile sowie 2-Rohrverschraubungen mit den Funktionen: absperren, regulieren und entleeren. Voreinstellung der Heizkörper nach Rohrnetzberechnung. Ebenfalls erhalten alle Heizflächen Entlüftungsventile. Bemusterung vor Ausführung in Abstimmung mit dem Betreiber.

5.2.7 WÄRMEDÄMMUNG 5.2.7.1   Alle wärmeführenden Rohrleitungen werden einzeln gegen Wärmeverlust gedämmt. Die Dämmstärken werden den z. Zt. Der Abnahme gültigen Vorgaben der Heizungsanlagenverordnung bzw. den eingeführten Technischen Baubestimmungen bzw. der EnEV entsprechen. Mit Ausnahme der  Leitungen in Wand und Bodenschlitzen erhalten alle Rohre eine Dämmung aus nicht brennbarem Material gemäß DIN 4102, Brandklasse A. Die Dämmung der freiliegenden Leitungen und Verteiler ist aus Mineralwolle mit Isogenopak-Mantel und unter Berücksichtigung der EnEV und der Heizanlage- VO herzustellen.
5.2.7.2   Alle Armaturen erhalten abnehmbare Kappen. Auf der Wärmedämmung wird als Oberflächenschutz ein Schutzmantel (Isogenopak grau) entsprechend der auftretenden mechanischen Belastung angebracht.
5.2.7.3   Es werden folgende Schutzmäntel für die Wärmedämmung ausgeführt: – in der Zentrale:  Dämmung mit Mineralwolle und Isogenopak in Stoßbereichen     – in den Schächten: Dämmung mit Mineralwolle alukaschiert – in den Zwischendecken:  Dämmung mit Mineralwolle alukaschiert
5.2.8 SONSTIGES ROHRNETZ, STELLGLIEDER
5.2.8.1 Alle Strang- und Geschoßleitungen werden absperr-, regulier- und entleerbar mit Differenzdruckregelung ausgeführt.
5.2.8.2 Für eine Betriebsüberwachung der Heizungsanlage sind Bimetallthermometer und Manometer jeweils dort installiert, wo sich Medientemperaturen und Drücke verändern. 5.2.8.3 Das gesamte Rohrnetz wird entsprechend den Anforderungen ausreichend mit Ausdehnungsbögen, Rohrgleit- und  Rohrführungskonstruktionen, Luftgefäßen sowie Festpunktkonstruktionen versehen.
5.2.8.4   Es sind genügend Probenahmestellen für die Hygieneprüfung vorzusehen
5.2.8.5 Es ist ein Fettabscheider in der geeigneten Größe zu verbauen.
Die Fernwärmeübergabestation oder der Heizkessel wird als Contraktingmodell durch den Mieter hergestellt.

 5.3 LÜFTUNGSTECHNIK

LEITBESCHREIBUNG LÜFTUNGSTECHNIK – Nachfolgende Bereiche erhalten eine innen- oder außenliegende Lüftungsanlage mit unterschiedlichen Lüftungsfunktionen: – Kanäle sind mit genügend Revisionsöffnungen zu versehen, um eine problemlose Reinigung zu gewährleisten. –  Küche (Zu- + Abluft nach TGA-Planer des AN und Vorgabe Küchenplaner, Ablufthauben mit UVC-Anlagentechnik mieterseits) UVC (Kaltverbrennung bitte vorher dringend Rücksprache) und Pflegearbeitsräume (Einzelraumentlüfter mit zwei Stufen) – innen liegende WC‘s (Einzelraumentlüfter mit zwei Stufen), Zuluftöffnungen in Raumverbund, bzw. über Fenster- oder Türschlitze.
Wesentliches Ziel des Lüftungsbetriebes ist die Bereitstellung nicht geruchsbelasteter Raumluft durch z. B. Wrasen oder Urin. Nachgeordnetes Ziel ist der Abtransport wasserdampfgesättigter Luftmengen. Die Anlage ist somit für einen raumklimatischen Betrieb nicht ausgerichtet. Die Verteilung der Zu- und Abluft erfolgt in Decken- und Wandschachtseitig montierten Kanälen.
5.3.1 ABLUFT BAD- UND WC-LÜFTUNG DES PFLEGEBEREICHES Die innen liegenden Badbereiche der Bewohnerzimmer sowie die allg. WC-Bereiche werden über innenliegende Raumentlüftungen entlüftet. Die Steuerung der Ventilatoren erfolgt über den Präsenzmelder und wird nach Verlassen des Raumes mittels Nachlaufrelais und über Feuchtesensoren verlängert.
 Die Abluftvolumenströme der WC-Bereiche entsprechen den Forderungen der Arbeitsstättenrichtlinien.
Das Kanalnetz ist vorwiegend aus Wickelfalzrohren hergestellt. Die Dimensionierung erfolgt unter Berücksichtigung des Volumenstromes.
Die Verlegung der Lüftungsleitungen erfolgt hauptsächlich in den Versorgungsschächten hinter den Sanitärzeilen.
Das Kanalnetz wird an den Stellen, an denen Brandabschnitte gequert werden, mit für die Einbauart geeigneten und zertifizierten Brandschutzklappen versehen. Innerhalb der Schächte werden wartungsfreie Brandschutzelemente für Anlagen nach DIN 18017 eingebaut. Die Brandschottung der Schächte erfolgt grundsätzlich horizontal mit Verschluss der Geschoßdecken. Die erforderlichen brandschutztechnischen Rohrdurchführungen sind im Gewerk  Lüftung enthalten, das Verschließen erfolgt rohbauseitig und ist vor Ort zu dokumentieren.
 Das gesamte Kanalnetz, mit Ausnahme der in Schächten verlegten Wickelfalzrohrleitungen, wird in den abgehängten Decken ausgeführt. Zuluftöffnungen im Raumverbund und über rechnerisch nachgewiesene Fensterschlitze.
5.3.2 KELLERRÄUME OHNE LICHTSCHACHT entfällt
5.3.3 HEIZZENTRALE UND AUFZUGSMASCHINENRAUM entfällt

5.4 SANITÄRTECHNIK

5.4.1 LEITBESCHREIBUNG SANITÄRTECHNIK
5.4.1.1   Die Sanitärbereiche befinden sich in den Pflegezimmern, den Schwesternzimmern in allen Geschossen, sowie im Behinderten-WC und dem Personal-WC im Erdgeschoss.
5.4.1.2   Die Ausstattung der Sanitärbereiche erfolgt unter dem Primat einer sehr hohen Gebrauchstüchtigkeit und -sicherheit, einem wirtschaftlichen Betrieb (z. 8. Füll- u. Durchflussmengen, Temperatursicherheit, Materialwechsel) und einem gestalterisch anspruchvollem Gesamtbild, einschl. der Barrierefreiheit. Objekte und Bedieneinrichtungen sollen aus industrieller Massenproduktion deutscher Herkunft kommen. Individualanfertigungen werden in Nutz- und Funktionsbereichen nicht eingesetzt.
5.4.1.3 In Bewohnerbereichen sollen standardmäßig Einzelbäder, vorgesehen werden. Die Montage der Einrichtungen erfolgt im Regelfall in Vorwand Trockenbauweise.
5.4.1.4 Sanitärbereiche sind im Regelfall mechanisch zu belichten, zu belüften und zu entlüften. Die Medienführung erfolgt als übliches Strangschema mit geschossweiser und funktionaler Verteilung. Wasserführende Medien müssen geschossweise absperrbar sein. Im Hausanschlussraum erfolgt die Verteilung, in der Funktions- und Strangabsperrungen gemäß dem hydraulischen Erfordernis. Zum Schutz der Trinkwasserinstallation bei harten Trinkwässern ist ein zentrales Kalkschutzgerät einzubauen, die Gebrauchstauglichkeit entsprechend den DVGW-Arbeitsblättern W 510 und W 512 nachzuweisen.
5.4.1.5   Die Art der Rohrleitungen richtet sich nach dem Stand der Technik. In der Regel sollte folgendes Material verwendet werden:      – für Hausanschluss- u. Grundleitungen: KG-Rohr,      – für Steige- u. Verteilleitungen: Kunststoff-Rohr, schalldämmend – für Wasser- u. Zirkulationsleitungen: Kunststoffverbund- /Edelstahlrohr Die Querschnittsbemessung erfolgt nach hydraulischem Nachweis und DIN 1986. Das im Gebäude entstehende Schmutzwasser wird über ein Rohrsystem bis zur Gebäudeaußenkante geführt, bzw. muss an das bestehende Schmutzwassernetz angeschlossen werden. Die Bemessung des Schmutzwasserrohrnetzes wird nach DIN EN 12056, DIN 1986 und DIN EN 1610  durchgeführt. Die Verlegung wird gem. der vorgenannten DIN EN-und DIN-Normen ausgeführt. Entlüftungsleitungen werden über Dach geführt. In den Duschanlagen der Pflegezimmer, werden bodengleiche Duschelemente mit Bodenablauf vorgesehen. Diese und alle anderen Einrichtungen sind  schmutzwasserseitig angeschlossen. Im Küchenbereich werden Bodenabläufe und Bodenrinnen (nach Vorgabe des Küchenplaners) eingebaut. Bauseits werden durch Alloheim im Bereich der Küche die Sonderbodenrinnen und Einbautöpfe geliefert.Der Einbau erfolgt über den Vermieter.
5.4.1.6   Wasserzapfstellen sind grundsätzlich als Einhebelmischarmaturen auszuführen. Kartuschen sollen als  Keramikausführung mit Fettkammerdepot, Dicht- und Druckzonenbeständigkeit bis 50 bar ausgeführt  werden. Sämtliche Oberflächen von Zapfstellen, Ausstattungen und Ablaufgarnituren, mit Ausnahme der Sonderbereiche, in verchromter Oberfläche, glänzend, Material aus Messing. Alle temperierbaren Wasserauslässe sind mit einem thermischen Verbrühschutz ausgestattet. Geräuschverhalten Gruppe 1, Ausladung mind. 120 mm. Das Trinkwassernetz, bestehend aus Kalt- und Warmwasser- sowie Zirkulationsleitungen wird nach DIN  1988 bemessen und ausgeführt. Die Verteilung-, Steige- und Anschlussleitungen werden aus nicht brennbarem Mehrschichtverbund-Kunststoff einschl. Wärmedämmung gemäß Heizungsanlagen-Verordnung bzw. notwendiger Schwitzwasserisolierung gemäß EnEV ausgeführt. Im Erd- bzw. Obergeschoss an der Decke sind die Verteilungsleitungen, in Installationsschächten die Steigleitungen sowie in Sanitär-Montagewänden die Anschlussleitungen angeordnet. Eine Enthärtungsanlage entsprechend dem Grad deutscher Härte ist zumindest für die Küche vorzusehen, bei einem Härtegrad sind grundsätzlich aus Sanitärporzellan nach den Anforderungen der DIN 1386, 18024-2 und 18025-2 als unterfahrbare bzw. wandhängende Objekte auszuführen. Ablaufgarnituren sind für Wandeinbau vorgesehen. Waschtische sind in 60 cm Breite vorgesehen (DIN 18022). An allen Sanitärobjekten sind Haltegriffe vorzusehen.
5.4.1.7   Leitfabrikate für Armaturen und Beschläge sind unter Pkt. 5.6 der Fabrikatsliste zu entnehmen.
5.4.1.8   Sanitäreinheiten sind vollständig mit Einhebelmischer, Kristallspiegel und Handtuchhalter, Stützklappgriff  und Haltegriff und                im Duschbereich mit Handlauf in Winkelform auszuführen.
5.4.2 WC-ANLAGEN (BESUCHER UND PERSONAL) Sämtliche WC nur ohne Spülrand- und Waschbeckenanlagen sind als wandhängende Objekte mit Einbauspülkasten bzw. UP-Armaturen auszustatten. Überläufe im Waschbecken sind zulässig. Verschlüsse sind als Zugstangen-Exzenter auszubilden, Kettenverschlüsse sind unerwünscht. Ablagen durch brüstungshohe Vormauerungen in massiver Bauweise sind möglich. Die Bedienung von UP-Kästen erfolgt frontseitig, nicht von oben.
5.4.3 ÜBRIGE SANITÄRBEREICHE -AUSSENANLAGEN- Außenbereich sind 2 frostsichere Wasserzapfstellen mit Absperrmöglichkeit und innenseitiger Entleerung 1 1/2″ umzulegen/vorzusehen. 
FABRIKATSLISTE HEIZUNG-LÜFTUNG-SANITÄR 5.5 SANITÄRE EINRICHTUNGEN 5.5.1 Bäder Pflegebereich, DIN 18040/2, nach Erfordernis der Heimgesetzgebung des Landes in R-Ausführung
Waschtischanlagen bestehend aus: (z.B. Produkte Fa. Laufen) 1 Stck. Porzellan Waschtisch 60 cm ohne Überlauf Fabr. Laufen Pro, o. glw. 1 UP-Waschtischsiphon 2 Eckventile – verchromt 1 Mini-Thermostat als Verbrühungsschutz Fabr. H. Grohe 1 Waschtisch-Einhebelmischer Fabr. H. Grohe nach Bemusterung 1 Kristallspiegel ca. 60 x 100 cm fliesenbündig eingeklebt mit Rückenschutz 1 Handtuchhalter Fabr. Erlau o. glw. 1 Haltegriff, wenn nicht bereits im Waschtisch integriert
WC-Anlagen bestehend aus: (Laufen Pro) 1 Porzellan Wand-Tiefspül-WC Fabr. Laufen Pro ohne Spülrand 0. glw. 1 Schallschutzset 1 UP-Spülkasten für Trockenbau Fabr. Geberit Duofix o. glw. 1 UP-Tragegestell f. Montage von Stützklappgriffen Fabr. Geberit Duofix o. glw. 1 Abdeckplatte Fabr. Geberit Samba o. glw. 1 WC-Sitz m. Deckel 1 Stützklappgriff Fabr. Geberit o. glw. 1 Handgriff 30 cm Fabr. Erlau o. glw, 2 Waschlappenhaken (je Bewohner) Fabr. Erlau o. glw. 1 Bürstengarnitur Fabr. Erlau o. glw. 1 Papierhalter Fabr. Erlau o. glw.
Duschanlagen bestehend aus: 1 Duschelement 120 x 120 cm mit mittigem Bodenablauf und Dichtstreifen zur bauseitigen Verfliesung mit Gefälle Fabr. Illbruck (Poresta BF 95) o. glw. 1 AP-Thermostatbatterie Fabr. t H. Grohe nach Bemusterung 1 Duschhandlauf in L-Form m. integrierter Brausestange Fabr. Erlau o. glw. 1 Brauseschlauch ½“ x 150 cm verchromt 1 Handbrause
5.5.2 Behinderten-WC f. Rollstuhlfahrer in öffentl. Bereichen, DIN 18040/1
Waschtischanlagen bestehend aus: 1 Stck. Porzellan Waschtisch 60 cm ohne Überlauf Fabr, Laufen Pro ohne Spülrand, o. glw. 1 UP-Waschtischsiphon 2 Eckventile – verchromt 1 Mini-Thermostat als Verbrühungsschutz Fabr, H. Grohe 1 Waschtisch-Einhebelmischer Fabr, H. Grohe nach Bemusterung 1 Kristallspiegel ca. 60 x 100 cm 1 Stützklappgriff Fabr. Erlau o, glw. WC-Anlagen bestehend aus: 1 Porzellan Wand-Tiefspül-WC 80 cm Fahr, Laufen Pro o, glw. 1 Schallschutzset 1 UP-Spülkasten für Trockenbau Fabr. Geberit Duofix 0, glw. 1 UP-Tragegestell f, Montage von Stützklappgriffen Fabr. Geberit Duofix o. glw. 1 Abdeckplatte Fabr. Geberit Samba o, glw, 1 Umrüstsatz für Fernauslösung über Stützklappgriff Fabr. Geberit o. glw. 1 WC-Sitz m. Deckel und Rückenstütze 2 Stützklappgriffe 80 cm mit Spül-Fernauslösung Fabr. Erlau o. glw. 1 Handgriff 30 cm Fabr. Erlau o. glw. 1 Bürstengarnitur Fabr. Erlau o. glw. 1 Papierhalter Fabr. Erlau o. glw.
5.5.3 Personalbereiche / Besucher-WC Damen und Herren/Sonstige Nebenräume
Waschtischanlagen bestehend aus: 1 Stck. Porzellan Waschtisch 60 cm Fabr. Laufen Pro, o. glw. 1 Röhrengeruchsverschluss 2 Eckventile – verchromt 1 Mini-Thermostat als Verbrühungsschutz Fabr. H. Grohe 1 Waschtisch-Einhebelmischer Fabr, H. Grohe nach Bemusterung 1 Kristallspiegel ca. 60 x 80 cm fliesenbündig eingeklebt mit Rückenschutz 1 Handtuchhalter Fabr. Erlau o. glw. WC-Anlagen bestehend aus: 1 Porzellan Wand-Tiefspül-WC Fabr. Laufen Pro o. glw. 1 Schallschutzset 1 UP-Spülkasten für Trockenbau Fabr. Geberit Duofix o. glw, 1 Abdeckplatte Fabr.: Geberit Samba o. glw. 1 WC-Sitz m. Deckel

 5.6 HEIZUNG EINRICHTUNGEN

5.6.1 Heizflächen Bettenzimmer/Flure/Nebenräume/Speisesaal
Ventilheizkörper mit planer Oberfläche und Thermostatventil, Bedienbarkeit auf ca. 85 cm Höhe ab OKFF, Bewohnerbäder mit Handtuchheizkörper (Montage auf Unterkante 85 cm ab OKFF) Fabr.: Kermi o. glw.
5.6.2 Heizzentrale Warmwasserbereitung: Trinkwassererwärmungssystem zur Verhinderung von Legionellenwachstum durch thermische Desinfektion, Fabr.: Danfos/FWT Thermoclean o. glw. Umwälzpumpen:  Grundfos o. glw. Absperrungen:  Ebro o. glw. Verteiler:   Comfort Sinus o. glw.

5.7 LÜFTUNG EINRICHTUNGEN

 

EG, 1. OG und 2. OG Bäder: Abluftanlage gem. Planung, Fabr.: Gea Happel & o. glw.

5.8 BESTANDSUNTERLAGEN

 

sh. Übersicht Bestandsdokumentation

 

6 AUSSENANLAGEN

Grundsätzlich sind die Außenanlagen aus der qualifizierten Außenanlagenplanung anzubieten und umzusetzen. Die nachfolgende Beschreibung dient deshalb nur als Anhaltspunkt, und bietet keine Gewähr auf Vollständigkeit.

6.1 ERDARBEITEN

 

Planum zur Aufnahme der Schottertragschicht unter Pflasterflächen entsprechend dem notwendigem Längs- und Quergefälle herstellen, Flächen für Schotterrasen dto. Planum zur Aufnahme des Mutterhodens in den Vegetationsflächen profilgerecht entsprechend den Fertigfußbodenhöhen EG und  Gelände herstellen. Stärke der Schottertragschichten geeignet für LKW und Feuerwehr, unter Fahrbahnen. 20cm, unter Stellplätzen: 15 cm unter Schotterrasen: 15 cm unter Terrassenflächen: 10 cm Pflasterbettungen aus Brechsand 0/5 mm, 4cm

6.2 REGEN- UND SCHMUTZWASSERKANÄLE

 

Rohrgrabenaushub und Abfuhr nicht wieder verwendbaren Materials, Verhüllung mit verdichtungsfähigem, frostsicherem Füllsand, Kanäle aus PVC-Rohr in notwendigen Dimensionen, inkl. aller Formteile, Schächte als Betonfertigteile Kl. C, Längsrecord oder ACO, ogl. – Entwässerungsrinnen, Klasse A vor  bodentiefen Terrassentüren. Abschließend alle Kanäle spülen mit Bescheinigung, Dichtheitsprüfung analog.

 6.3 PFLASTERARBEITEN

 

Tiefbordsteine 8/25/10 cm und Tiefbordradien als Randeinfassungen der Fahrbahnen und Stellplätze, Rasenbordsteine als Randeinfassung der Terrassen in 5/25/100 cm.
Gewählte Sorten: Traufstreifen entlang der Gebäudefassade in 50 cm Breite mit Rasentiefbord und Kies 16/32. Rinnen (wo erforderlich) aus Betonrechteckstein, dreizeilig.   Fahrbahnpflaster als Rechteckpflaster, schwarzbraun, Stellplätze aus Rechteckpflaster, anthrazit Café-Terrasse, Einzelterrassen und Gartenhof;  rollstuhlgeeignet verlegt. Die Oberbeläge sind vorab zu bemustern. Parkplatzmarkierungen aus weißen Betonsteinen, Schotterrasentragschicht mit Ansaat in 20 cm Einbaustärke. Rampenausbildung barrierefrei, mit behinderter gerechtem Geländer im Eingangsbereich.

6.4 ANLAGENBELEUCHTUNG

 

Bis 15 Stck. Pollerleuchten lt. Festlegung des Betreibers im Eingangs- und Terrassenbereich inkl. graben und Erdkabel 5 x 2,5 mm²

6.5 BEWÄSSERUNG

 

2 Stck. frostsichere Außenzapfstellen nach Anordnung des Betreibers mit PF-Wasserleitung d=32mm einschl. Rohrgraben

6.6 VEGETATIONSARBEITEN

 

Vegetationsflächen pflanzfertig feinplanieren, fräsen und düngen, Rasensaat, Bepflanzung mit Bodendeckern, 10 Stck. / m², Bepflanzung mit Bäumen, Solitärgehölzen, Hecken und Kleingehölzen, Pflanzverankerung mit je 2 Baumpfählen 2,50 m, Fertigstellungspflege in 4 Arbeitsgängen aller Rasen- und Pflanzflächen, Beetabdeckungen mit 6-8 cm Rindenmulch. Es sind vorzusehen: 10 St. Solitärsträucher, H= 0,60 m 4 Bäume, Stammdurchmesser 12 cm 65 St. Sträucher/Heckenpflanzen (z.Bsp. Liguster immergrün oder Ilex) 100 St. Stauden oder Kleingehölze

6.7 SONSTIGES

 

10 Stck. verz. Fahrradanlehnbügel liefern und montieren 3 Stck. Papierkörbe, Typ „Brandenburg“, 40l, s. w. v. 1 Stck. Verkehrszeichen „Behindertenparkplatz“, s. w. v. 2 Stck. Verkehrszeichen „Diverse“ 4 St. Sonnenschirmhülsen mit Fundament 2 St. Fahnenhülsen mit Fundament Auf dem gesamten Grundstück müssen absturzgefährdete Stellen durch Doppelstabzaun mit einer lichten Höhe 1,30 m abgesichert werden. Der Demenzgarten erhält umlaufend einen Doppelstabzaun, H=1,40 m mit Schlupftür.

6.8 Baureinigung

 

Laufende Grobreinigung während der Bauphase, komplette Feinreinigung vor Abnahme bzw. Übergabe an den AG. Erstbehandlung der Naturböden durch Fluatierung oder glw.

 

7 PLANUNGS- UND AUSFÜHRUNGSHINWEISE

Die Schwesternnotrufanlage wird durch den Betreiber eingebracht. In der Bauausführung werden lediglich die Kabel bis in die Leerdosen verlegt. Die weitere Ausrüstung erfolgt durch Alloheim. Die Anbindung an die Brandmeldeanlage muss gewährleistet sein.
Eine elektronische Weglaufsicherung wird nicht benötigt. Vereinzelt werden Türwächter mit akustischer Alarmierung benötigt.
Eine Chipsicherung aller Türen von der jeweiligen Pflegeetage zu den Fluchttreppenhäusern und Aufzügen, sowie für alle Außentüren im EG, ist nicht erforderlich. 
Eine Beschilderungsanlage ist nicht zu liefern.

 

8 BAUNEBENKOSTEN

Vermessung: Einmessung des Schnurgerüstes und Angabe des Höhenpunktes einschl. Grenzeinhaltungsbescheinigung
Honorare für die Planungsleistungen sind wie unter G der Vorbemerkungen erwähnt im Angebot einzukalkulieren.
Honorare und Gebühren für: Fachingenieur-Planung wie: Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektro‚ Blitzschutz und Brandschutz, Tragwerksplanung. Entwässerungsbaugesuch sowie erforderliche Unterlagen für den Bereich Haustechnik zur Erlangung der Baugenehmigung und der späteren behördlichen Abnahme
Abschluss einer Haftpflicht- und Bauleistungsversicherung.